Velbert. Die nordrhein-westfälische Landesregierung unterstützt kleinere Geburtsstationen auch im kommenden Jahr. Gut ist das auch für das Velberter Krankenhaus.
Das Land sichert die flächendeckende Versorgung für werdende Eltern. Insgesamt fließen im Jahr 2026 rund 25 Millionen Euro an 65 Geburtskliniken in ganz Nordrhein-Westfalen, die jährlich bis zu 1.100 Geburten betreuen. Auch das Helios-Klinikum Niederberg am Standort Velbert profitiert unmittelbar von dieser Maßnahme. Jede der berücksichtigten Geburtskliniken erhält im Durchschnitt eine Förderung von rund 385.000 Euro.
Die Finanzierung basiert auf den Übergangsmitteln des Bundes, die bis zum vollständigen Greifen der bundesweiten Krankenhausreform bereitgestellt werden. Das Land Nordrhein-Westfalen führt damit seinen Kurs aus dem Vorjahr konsequent fort, insbesondere kleinere Einheiten finanziell zu stabilisieren.
Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Martin Sträßer: „Die finanzielle Förderung für das Helios Klinikum Niederberg ist eine großartige Nachricht für Velbert und die gesamte Region. Sie sichert die wohnortnahe Geburtshilfe auf modernstem Niveau und gibt jungen Familien die Gewissheit, im Ernstfall schnell in den besten Händen zu sein.“
Der CDU-Landtagsabgeordnete Jan Heinisch ergänzt: „Wir stärken gezielt die Geburtsstationen in der Fläche, die trotz geringerer Fallzahlen rund um die Uhr einsatzbereit sein müssen. Mit der Förderung von Kliniken mit bis zu 1.100 Geburten jährlich gleichen wir hohe Vorhaltekosten aus und sichern so eine flächendeckend exzellente Versorgung in ganz Nordrhein-Westfalen.“
Anspruch auf die Mittel haben alle Kliniken, die im Jahr 2024 weniger als 1.100 Geburten verzeichneten. Damit erhält mehr als die Hälfte der insgesamt 120 Geburtskliniken im Land eine zusätzliche finanzielle Unterstützung. Der Großteil der Summe – etwa 21 Millionen Euro – wird direkt nach der Anzahl der Geburten verteilt. Weitere Mittel fließen an Standorte, die ergänzende Spezialisierungen wie die Neonatologie oder Pädiatrie vorhalten. Die Auszahlung erfolgt unbürokratisch; ein gesonderter Antrag durch das Klinikum war nicht notwendig.


