Die Jahresmeldung ist ein wichtiges Dokument für die Rentenversicherung, weil aus diesen Daten die spätere Rente berechnet wird. Bild: pixabay
Die Jahresmeldung ist ein wichtiges Dokument für die Rentenversicherung, weil aus diesen Daten die spätere Rente berechnet wird. Bild: pixabay

Düsseldorf. Wer in den Ruhestand gehen möchte, sollte den Rentenantrag rechtzeitig auf den Weg bringen. Denn die gesetzliche Rente wird nicht automatisch gezahlt, sobald das entsprechende Alter erreicht ist. Sie muss beantragt werden.


Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland empfiehlt, den Antrag etwa drei Monate vor dem gewünschten Rentenbeginn zu stellen. So bleibt genügend Zeit, offene Fragen zu klären und gegebenenfalls noch fehlende Unterlagen nachzureichen.

Vor dem Rentenantrag lohnt sich ein Blick in den aktuellen Versicherungsverlauf. Dort sind Zeiten aufgeführt, die für die spätere Rente berücksichtigt werden. Fehlen beispielsweise Ausbildungs-, Kindererziehungs- oder andere rentenrechtlich relevante Zeiten, sollten Versicherte diese möglichst frühzeitig klären und entsprechende Nachweise einreichen. Ein vollständiges Versicherungskonto ist die Grundlage dafür, dass die Rente korrekt berechnet werden kann.

Auch deshalb sollte der Rentenantrag nicht auf die lange Bank geschoben werden. Wird er erst nach Ablauf der gesetzlichen Antragsfrist gestellt, kann sich der Rentenbeginn verschieben. Die Rente wird dann gegebenenfalls erst ab dem Monat der Antragstellung gezahlt.

Rentenantrag: Diese Angaben sollten bereitliegen

Für einen Altersrentenantrag werden unter anderem die Rentenversicherungsnummer, die Bankverbindung, Angaben zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie die steuerliche Identifikationsnummer benötigt. Je nach persönlicher Situation können weitere Nachweise erforderlich sein, etwa Geburtsurkunden der Kinder, Unterlagen über eine Schwerbehinderung oder Nachweise über Versicherungszeiten im Ausland.

Am schnellsten lässt sich der Antrag im Internet über die Online-Services der Deutschen Rentenversicherung stellen. Die Angaben werden dabei Schritt für Schritt abgefragt. Notwendige Unterlagen können digital übermittelt werden.

Wer Unterstützung bei der Antragstellung benötigt, kann sich an den Beratungsservice der Deutschen Rentenversicherung wenden. Auch Versicherungsämter, Gemeindeverwaltungen sowie ehrenamtliche Versichertenälteste und Versichertenberater helfen bei der Aufnahme des Rentenantrags.

Weitere Informationen zur Antragstellung, zu den benötigten Unterlagen und zu den Online-Services gibt es auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherung.