Spieler und Betreuerteam des. 1. FC Wülfrath. Foto: Kling
Spieler und Betreuerteam des. 1. FC Wülfrath. Foto: Kling

Wülfrath. Der 1. FC Wülfrath dominiert derzeit die Bezirksliga Niederrhein: Mit acht Siegen steht der Club aus der Kalkstadt an der Tabellenspitze, allerdings nicht allein. Ausgerechnet die einzige Niederlage dürfte daher besonders schmerzen. 


Der Aufstieg ist für die Vereinsverantwortlichen in dieser Saison kein Kann, sondern ein Muss. Nicht zuletzt begründen Vorstand und Trainerteam das mit dem Kader, dessen Qualität deutlich über den eines durchschnittlichen Bezirksligisten hinausgeht. Dass der 1. FC Wülfrath nach neun Spieltagen an der Tabellenspitze steht, ist kein Zufall. Acht Siege haben die Roten bislang eingefahren, dabei 33 Tore erzielt und nur neun Gegentreffer zugelassen – beides sind Bestwerte in der Ligagruppe 6.

Alleine thront der 1. FC Wülfrath allerdings mit seinen 24 Punkten nicht an der Spitze. Ausgerechnet die bislang einige Niederlage sorgt dafür, dass der Club punktemäßig mit SV Burgaltendorf gleichauf ist. Knapp mit 0:1 verloren die Kalkstädter am zweiten Spieltag der neuen Saison aufwärts durch einen Treffer kurz vor dem Schlusspfiff. Fünf Punkte trennt das Spitzenduo bereits nach neun Spieltagen vom dritten Tabellenplatz – dort rangiert mit dem SV Rot-Weiß Wülfrath ein weiterer Club aus der Kalkstadt. Das Derby konnte der 1. FC mit 2:0 für sich entscheiden.

Die Punktgleichheit an der Spitze dürfte allerdings nur ein Zwischenschritt bleiben: Mit Spieler, die auch in höheren Liegen bereits ihre Qualitäten bewiesen haben, ist der 1. FC Wülfrath der Topfavorit auf den Aufstieg in der Bezirksliga Niederrhein (Gruppe 6). Gegentore lassen die Rosen kaum zu. In der Offensive lässt das Team es oft krachen. Zuletzt geriet der Heisinger SV unter die Räder, kassierte acht Treffer gegen die starken Wülfrather Derwische. Athanasios Xiros (8) und Timo Mehlich (7) sowie Timo Conde haben ihre Treffsicherheit in der laufenden Saison bereits bewiesen. Auffällig ist zudem, dass die Wülfrather kaum Verwarnungen kassieren, was darauf hindeutet, dass es in der Defensive selten wirklich brenzlig wird.

Es dürfte letztlich nur eine Frage der Zeit sein, bis die Roten sich an der Tabellenspitze punktetechnisch absetzen können. Am Sonntag, 18. Oktober, trifft der 1. FC Wülfrath aufwärts auf TuSEM Essen und geht als klarer Favorit in die Partie. Die Essener rangieren auf dem 14. Tabellenplatz – und sind vor allem offensiv alles andere als effizient. Nur zwölf Treffer gelangen dem Team bislang, weniger Torerfolge hat in der Gruppe 6 der Bezirksliga Niederrhein keine Mannschaft erzielt. Umgekehrt präsentiert sich TuSEM zumindest defensiv stabil. Eine Schießbude ist der Verein aus Essen nicht. Anstoß ist um 15:15 Uhr auf dem Sportplatz am Fibelweg.

Schützenhilfe könnte der 1. FC Wülfrath aus der eigenen Stadt erhalten: Rot-Weiß trifft nämlich – ebenfalls am Sonntag – auf den aktuellen Tabellenzweiten SV Burgaltendorf. Bei entsprechenden Spielausgängen könnte sich der 1. FC ein wenig Luft an der Spitze verschaffen.