Wülfrath. Zum Start der Aktion „Stadtradeln“ hat sich erstmals eine überparteiliche Initiative für mehr sicheres Radfahren zu einem ersten Planungstreffen im Rathaus getroffen.
Mitglieder der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, CDU und SPD sowie die Fahrrad-Aktivisten Götting, Sigges-Urban und Sawatzki nahmen auf Einladung von Jochen Gödde daran teil.
Ziel der Initiative ist es, die Radinfrastruktur und die Sicherheit für Radfahrende in Wülfrath zu verbessern. „Es geht uns dabei nicht darum, in Konkurrenz zum Mobilitätskonzept der Stadt zu treten“, erklärt Jochen Gödde von Bündnis 90/Die Grünen. Vielmehr gehe es um kleinschrittige und kurzfristig umsetzbare Verbesserungen für den Radverkehr.
Udo Switalski von der CDU ergänzt: „Oft sorgen bereits farbliche Markierungen und eindeutige Beschilderungen für zusätzliche Sicherheit.“ Zugleich sollen die Interessen aller Verkehrsteilnehmenden berücksichtigt werden. Darauf weist Manfred Hoffmann von der SPD hin.
„Wir wollen mit unseren Vorschlägen mehr Sicherheit auf Schulwegen schaffen und das Radfahren insgesamt attraktiver machen“, erklärt Burkhard Sigges, Sprecher der aktiven Radfahrenden. Diese hatten bereits im Vorfeld des Treffens umfangreiche Vorarbeiten geleistet und verschiedene Vorschläge entwickelt.
Nach Gesprächen mit mehreren Ratsfraktionen entstand die Idee einer überparteilichen Initiative mit dem Ziel, realistische Verbesserungen zu identifizieren und möglichst auch umzusetzen.
Als erster Schritt ist noch im Mai eine gemeinsame Fahrradtour durch Wülfrath geplant. Dabei sollen mögliche Maßnahmen vor Ort begutachtet und bewertet werden.


