Marc Schreiweis ist der bildungspolitische Sprecher der Wülfrather Grünen. Foto: Grüne
Marc Schreiweis ist der bildungspolitische Sprecher der Wülfrather Grünen. Foto: Grüne

Wülfrath. Die weiterführenden Schulen in Wülfrath sollen attraktiver werden, damit Eltern ihre Kinder möglichst in der Stadt und nicht außerhalb anmelden. 

Im April hatte man eine Elternbefragung durchgeführt, um herauszufinden, welche Gründe für eine Anmeldung an einer weiterführenden Schule relevant sind.

„Die von Bündnis 90/Die Grünen und der CDU auf den Weg gebrachte ‚Elternbefragung: Meine weiterführende Schule‘ hat im vergangenen Sitzungslauf erste Erfolge erzielt“, heißt es von den Wülfrather Grünen. Dank des Mitwirkens von Eltern-, Schul- und Fraktionsvertreter sowie dem Schulamt seien die Haushaltsmittel in der vergangenen Ratssitzung mit den Stimmen von Grünen, CDU und Linke freigegeben worden.

Schon in diesem Jahr könnten die ersten schulübergreifenden Infomaterialien beschafft werden. Die meisten Fragen – laut Grüne 60 bis 80 Prozent – seien mit „keine Angabe“ bewertet worden. „Dieses Ergebnis interpretierte der Arbeitskreis als unzureichende Information, um eine fundierte Entscheidung zu treffen“, heißt es vom Wülfrather Ortsverband der Grünen. Durch gemeinsame Werbemittel und einen Werbeprofi zum Thema „Bildung in Wülfrath“ sollen den Eltern Informationen „einfach aufbereitet geliefert werden“. So wolle man mehr Schülerinnen und Schüler langfristig in Wülfrath halten.

Neben den kostenpflichtigen Maßnahmen seien zwischenschulische Projekte, wie eine Hospitation mit den Grundschulen und weitere Online- Infoveranstaltungen, entstanden.
„Wenn wir die entstandene Energie nutzen und den eingeschlagenen Weg weiter zielbewusst verfolgen, werden wir das erklärte Ziel erreichen, dauerhaft mehr Schülerinnen in Wülfrather Schulen zu beschulen“, schauen Marc Schreiweis (Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Elke Platzhoff (CDU) optimistisch in die Zukunft.