Im Rahmen des Girl' und Boys' Day fand eine Aktion bei der Feuerwehr in Wülfrath statt. Foto: Stadt Wülfrath
Im Rahmen des Girl' und Boys' Day fand eine Aktion bei der Feuerwehr in Wülfrath statt. Foto: Stadt Wülfrath

Wülfrath. Der Konzern Stadt Wülfrath hat auch in diesem Jahr am Girls‘ und Boys‘ Day am 25. April teilgenommen.

Unter anderem auf der Feuer- und Rettungswache hat die Stadt Wülfrath dieses Jahr eine Aktion im Rahmen des Girl’s und Boys‘ Day angeboten. Dort hatten die Retter eine Übung vorbereitet, um den jungen Menschen einen Blick hinter die Kulissen des Feuerwehrberufs zu bieten. Auf Wunsch ging es im Korb der Drehleiter hoch hinaus.

Wülfraths Gleichstellungsbeauftragte Franca Calvano dankte den Schülerinnen und Schülern für ihr Interesse an den vielfältigen Berufen bei der Stadtverwaltung und den Mitarbeitern für ihre Bereitschaft, den Tag mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an dem Aktionstag zu gestalten. Bürgermeister Rainer Ritsche wiederum sprach seinen Dank an Franca Calvano aus, um die in die Organisation gesteckte Arbeit zu würdigen.

Im Vorfeld hatten sich insgesamt 21 Mädchen und Jungen für die verschiedenen Berufsfelderkundungen angemeldet. Anmeldungen gab es in der Feuer- und Rettungswache, im Technischen Gebäudedienst, im Bereich Digitalisierung, Kultur und Politik und in den städtischen Kitas Ellenbeek und Wilhelmstraße.

Hinter der bundesweiten Aktion steht vor allem die Idee, Geschlechterstereotype zu durchbrechen. So will man Mädchen beispielsweise für naturwissenschaftliche und technische Berufe begeistern, Jungen hingegen sollen sich mit der Arbeit im sozialen oder erzieherischen Bereich befassen. Auf diese Weise sollen Vorurteile abgebaut und Motivation und Selbstvertrauen aufgebaut werden. Zudem soll die Gleichstellung am Arbeitsmarkt gefördert werden.

Der Blick fällt bei der Stadtverwaltung bereits auf die Neuauflage der Aktion im kommenden Jahr: Ein Fokus soll dann auch auf den Angeboten der Stadttöchter liegen. Die GWG und auch die Stadtwerke hatten sich dieses Jahr zwar bereits beteiligt, Anmeldungen gab es dort aber nicht. „Es ist noch Luft nach oben“, so Bürgermeister Rainer Ritsche.