Miroslaw Lubos, Leiter des Wülfrather Beratungs-Centers, übergab die Spende gemeinsam mit Kalkstadt Narren Vorstand Michael Decker an Gudrun Sieg-Küster, erste Vorsitzende Hospizgruppe Wülfrath, und Schatzmeisterin Christa Kruppe. Foto: Kreissparkasse
Miroslaw Lubos, Leiter des Wülfrather Beratungs-Centers, übergab die Spende gemeinsam mit Kalkstadt Narren Vorstand Michael Decker an Gudrun Sieg-Küster, erste Vorsitzende Hospizgruppe Wülfrath, und Schatzmeisterin Christa Kruppe. Foto: Kreissparkasse

Wülfrath. Die Hospizgruppe Wülfrath hat die Hälfte der Einnahmen aus dem „Sturm auf die Kreissparkasse“ am Altweiber-Nachmittag als Spenden erhalten.

Es ist ein guter Zweck mit langjähriger Tradition: Seit 2006 wählen Kalkstadt Narren und Kreissparkasse einen Wülfrather Verein aus, der die Hälfte aller Einnahmen aus dem Sturm auf die Kreissparkasse erhält. In diesem Jahr darf sich die Hospizgruppe Wülfrath über 510 Euro freuen. Die Spende fließt in das Budget für ein Fortbildungswochenende.

„Die Hospizgruppe Wülfrath erfüllt einen wichtigen gesellschaftlichen Zweck und ist außerordentlich professionell aufgestellt“, sagt Miroslaw Lubos, Leiter des Wülfrather Beratungs-Centers. „Mehr als 30 Ehrenamtler begleiten Schwerkranke im Sterbeprozess und helfen ihren Angehörigen dabei, diese herausfordernde Zeit als natürliche Lebensphase zu akzeptieren.“

Neben der vermittelten Sterbe- oder Trauer-Begleitung organisiert die Gruppe monatlich das Trauercafé. 2022 hat die Hospizgruppe eine Trauerbank auf dem städtischen Friedhof eingeweiht, wo Menschen über ihre Verluste sprechen können.

Den schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen Wertschätzung entgegenzubringen ist ein zentrales Anliegen der Hospizgruppe. Dabei muss es nicht immer ernst zugehen, berichtet die erste Vorsitzende Gudrun Sieg-Küster: „Unsere ernste Aufgabe schafft immer wieder auch Begegnungen und Situationen, in denen wir miteinander lachen.“ Neue Ehrenamtler seien willkommen.