Einige Musiker dürfen für ihre Performance beim "Walking Act" auch sitzen. Foto: privat/Archiv
Einige Musiker dürfen für ihre Performance beim "Walking Act" auch sitzen. Foto: privat/Archiv

Wülfrath. Der Stadtkulturbund appelliert an den Rat der Stadt Wülfrath, den „Walking act“ auch dieses Jahr in den Haushalt aufzunehmen. 

„Wir verstehen die Herausforderungen, denen sich unsere Stadt gegenübersieht, insbesondere angesichts eines Millionendefizits im Haushalt und des kommenden Haushaltssicherungskonzepts für die Jahre 2024 bis 2034“, schreibt der Kulturbun in seinem Appell an den Stadtrat. In der schwierigen finanziellen Lage seien Einsparungen unvermeidlich; auch seien harte Entscheidungen erforderlich.

Der „Walking-Act Wülfrath“ solle dennoch auch dieses Jahr einen Platz im Haushalt finden. „Trotz seines vergleichsweise geringen Finanzbedarfs von 7.500 Euro hat der „Walking-Act Wülfrath“ bereits in kurzer Zeit einen erheblichen positiven Einfluss auf unsere Gemeinschaft gehabt“, so der Stadtkulturbund. „Die Initiative trägt nicht nur zur Belebung unserer Innenstadt bei, sondern bietet auch eine wertvolle Plattform für lokale Künstler und Vereine. Angesichts des vielfach höheren Nutzens, den der „Walking-Act Wülfrath“ für unsere Gemeinde bietet, glauben wir, dass dieser Betrag trotz der finanziellen Herausforderungen im städtischen Haushalt beibehalten werden sollte“.

Die Veranstaltungsreihe sei ein wichtiger kultureller Beitrag, stärke das Gemeinschaftsgefühl und fördere die lokale Wirtschaft. Die Verantwortlichen appellieren daher, die Finanzierung sicherzustellen.