Ein Tischtennisnetz ist zu sehen. Foto: pixabay
Ein Tischtennisnetz ist zu sehen. Foto: pixabay

Erkrath. In den vergangenen Wochen haben die Mitglieder der Tischtennisabteilung des TuS Erkrath ihre diesjährigen Vereinsmeister ermittelt. 

Den Anfang machten zunächst die Jugendlichen, die an zwei Trainingstagen unter 16 Teilnehmern in zwei Gruppen die besten acht Spieler kürten. Anschließend ging es in zwei Vierergruppen jeweils um die Plätze 1 und 2, die dann in Überkreuzpartien die Finalisten ausspielten. Am Ende setzte sich im Endspiel der Favorit Mathyas Barsoum gegen Moritz Berning durch. Jeweils den dritten Platz belegten Finn Benz und Finn Pohl.

Bei den Senioren stand aufgrund der krankheitsbedingten Absage des Siegers der Vereinsmeisterschaften der letzten Jahre, Christian Vocks, schon zu Beginn der Veranstaltung vom 18. November fest, dass es einen neuen Vereinsmeister geben würde. Angesichts dessen waren die insgesamt 23 an den Start gehenden Sportler, darunter vier Jugendliche, besonders motiviert.

In den zunächst ausgetragenen Gruppenspielen (Jeder gegen Jeden) gab es viele spannende Partien, die häufig erst in den fünften Sätzen entschieden wurden. Dabei konnten auch die teilnehmenden Jugendlichen die Senioren mehrfach ins Schwitzen bringen und den ein oder anderen Satzgewinn und teilweise sogar Siege erringen. Am Ende der Gruppenphase setzten sich jedoch in allen Staffeln die arrivierten Sportler aus den Herrenmannschaften durch und spielten das Viertelfinale unter sich aus.

Dort gelang es durchweg Spielern aus der ersten Mannschaft, sich gegen ihre Kontrahenten zu behaupten, sodass Waldemar Witt, Tobias Weßels, Gerd Gradtke und Uwe Paul im Viertelfinale ausschieden.

Im Halbfinale standen damit die auch nach der Setzliste bestplatziertesten vier Spieler. Im ersten Halbfinale konnte dann nach einem spannenden Spiel Valerijs Jerjomemko gegen den letztjährigen Finalisten Markus Felder mit 3:1 gewinnen. Mit dem gleichen Ergebnis behielt Armin Aengenheyster gegen Torsten Brill im zweiten Halbfinale die Oberhand.

Das Endspiel, das über vier Gewinnsätze ausgetragen und vom erfahrenen Schiedsrichter Fritz Brüninghoff gewohnt souverän geleitet wurde, sah dann nach einem hochklassigen Spiel mit vielen spektakulären und von den Zuschauern entsprechend beklatschten Ballwechseln mit Valerijs Jerjomemko einen verdienten Gewinner. Er konnte sich mit 4:2 gegen Armin Aengenheyster durchsetzen.