Peter Beyer (CDU). Foto: Mathias Kehren
Peter Beyer (CDU). Foto: Mathias Kehren

Velbert/Wülfrath. Die Schulturnhalle an der Maikammer in Velbert-Tönisheide sowie der Kunstrasenplatz im Lhoist-Sportpark in Wülfrath erhalten Fördermittel aus dem neuen Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten. Das berichten die Bundestagsabgeordneter Peter Beyer (CDU) und Kerstin Griese (SPD).


Für die Turnhalle an der Maikammer sind über 1,2 Millionen Euro Fördermittel aus Bundesmitteln vorgesehen. Der Kunstrasenplatz im Lhoist-Sportpark wird mit etwa 500.000 Euro unterstützt. Die Mittel stammen aus dem erstmals aufgelegten Programm des Bundesbauministeriums, das die Modernisierung und energetische Sanierung von Sportanlagen voranbringen soll.

„Ich freue mich sehr, dass der Sport in unserer Region von der ,Sportmilliarde‘ des Bundesbauministeriums profitiert“, sagt die SPD-Abgeordnete Kerstin Griese. Sie hatte sich gegenüber der Ministerin Verena Hubertz (SPD) nachdrücklich für die Projekte eingesetzt.

Und auch Peter Beyer zeigt sich erfreut über die Entscheidung: „Diese Förderzusage ist ein wichtiges Signal für unsere Städte und für den Breitensport vor Ort.“ Beyer betont, dass er sich im parlamentarischen Verfahren gezielt für beide Projekte eingesetzt habe. „Ich habe mich bei den zuständigen Haushältern des Bundestages von Anfang an aktiv dafür stark gemacht, dass sowohl Velbert als auch Wülfrath berücksichtigt werden.“

In Velbert soll die Schulturnhalle zukunftsfähig aufgestellt werden, während in Wülfrath insbesondere die Qualität und Nutzbarkeit der Sportflächen verbessert wird.

Außerdem erhält die Stadt Hilden 1,6 Millionen Euro für die Sanierung der Dr.-Ellen-Wiederhold-Halle. „Mit der Beteiligung an der Sanierung kommunaler Sportstätten hilft Bauministerin Hubertz den Städten dort, wo Investitionen oft überfällig sind“, sagt Kerstin Griese. Es sei gut, dass das als „Sportmilliarde“ bekannte Programm, das noch bis 2029 läuft, vom Ministerium so schnell und vergleichsweise unbürokratisch umgesetzt wurde.

 Das Bundesprogramm stellt bundesweit zunächst 333 Millionen Euro zur Verfügung.