Rettungsfahrzeuge und Trümmerteile auf der Autobahn 535. Foto: Feuerwehr Wülfrath

Wülfrath. Zwei Verletzte und erheblicher Sachschaden sind die Bilanz eines Frontalzusammenstoßes auf der Autobahn A535 in Fahrtrichtung Essen/Velbert. Eine Person erlitt leichte Verletzungen und konnte ihr Fahrzeug selbstständig verlassen. Die zweite Person wurde in ihrem Pkw eingeklemmt und schwer verletzt. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall stark beschädigt.


Der Unfall ereignete sich am Freitag, 28. November. Die Feuerwehr Wülfrath wurde um 19.22 Uhr alarmiert. Aufgrund der zunächst unklaren Örtlichkeit wurde parallel die Berufsfeuerwehr Wuppertal hinzugezogen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich das Bild eines Frontalzusammenstoßes zwischen zwei Pkw. Nach dem ersten Lagebild bestand der Verdacht, dass ein Falschfahrer an dem Unfall beteiligt gewesen sein könnte.

Die Feuerwehr leitete umgehend die technische und patientenorientierte Rettung ein. Die eingeklemmte Person wurde mit hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Fahrzeug befreit. Parallel erfolgte die medizinische Versorgung durch Rettungsdienst und Notärzte. Nach der Befreiung wurde der Schwerverletzte stabilisiert und in eine Klinik der Maximalversorgung transportiert.

Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Unfallursache auf, insbesondere mit Blick auf einen möglichen Falschfahrer. Die Autobahn war in Höhe der Anschlussstelle Wülfrath in Fahrtrichtung Essen/Velbert für mehrere Stunden vollständig gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Im Einsatz waren zwei Löschzüge Stadtmitte, die Löscheinheit Flandersbach, zwei Einsatzführungsdienste, ein Löschzug der Berufsfeuerwehr Wuppertal, die Rettungsdienste und Notärzte der Städte Velbert und Wuppertal sowie die Autobahnpolizei. Neben der Rettung der Verletzten gehörten die Absicherung der Unfallstelle, der Brandschutz, die Verkehrslenkung und die Unterstützung der polizeilichen Unfallaufnahme zu den Aufgaben der Einsatzkräfte.