Das Rathaus in Wülfrath. Foto: Hans-Joachim Kling
Das Rathaus in Wülfrath. Foto: Hans-Joachim Kling

Wülfrath. Nach der Einigung in der Tarifauseinandersetzung muss die Stadt Wülfrath in diesem Jahr 660.000 Euro mehr an Personalkosten ausgeben. 2024 sind es 1,8 Millionen Euro mehr.

In den Haushalt der Stadt wurde eine Steigerung der Personalkosten von 5,5 Prozent zum 1. Januar 2023 eingeplant, ab 2024 eine Steigerung von weiteren 3,5 Prozent.

„Der nun erzielte Tarifabschluss sieht vor, dass die Tabellenentgelte in 2023 gar nicht steigen“, meldet die Stadtverwaltung. Stattdessen gebe es einen Inflationsausgleich in Höhe von 2.560,00 Euro je Beschäftigten steuer- und abgabenfrei. In 2024 erfolge die Zahlung von weiteren 440 Euro je Beschäftigten als Inflationsausgleich.

„Zum 1. März 2024 werden die Tabellenentgelte dann im Schnitt um 11,71 Prozent erhöht“, berichtet die Stadt.

Für den Wülfrather Haushalt bedeute der Tarifabschluss im Haushaltsjahr 2023 eine Entlastung, in den Folgejahren dann aber eine deutliche Mehrbelastung gegenüber der bisherigen Planung.

Nach Mitteilung der Stadt ergeben sich für den Haushalt aus dem Tarifabschluss die folgenden Effekte: 2023 Entlastung von ca. 280.000 Euro gegenüber der Haushaltsplanung, 2024 Mehrbelastung von ca. 210.000 Euro, 2025 Mehrbelastung von ca. 440.000 Euro.

Unter dem Strich bedeutet der Abschluss nach Angaben der Verwaltung für 2023 Mehrkosten von 660.000 Euro, im Jahr 2024 von 1,8 Millionen Euro.

„Dabei ist anzumerken, dass die unterstellte Anpassung von 2 Prozent ab 2025 angesichts der aktuellen Inflation und Arbeitsmarktlage am untersten Rand einer seriösen Schätzung anzusiedeln ist“, schreibt die Stadt.