Wülfrath. Mit ihrer ganzen Vielfalt und Freude hat sich am Samstag die Wülfrather Kulturszene auf dem ersten Wülfrather Kulturtag präsentiert. Das Publikum feierte die Darbietungen auf dem Kulturparcours entlang der Fußgängerzone.
Durchaus skeptisch wird der ein oder andere auf den ersten Kulturtag geblickt haben. Wird die Präsentation ein Erfolg? Kommt das Publikum? Um es vorwegzunehmen: Es war ein voller Erfolg. Und das Publikum war begeistert.
Der Heumarkt, das Tor zur Fußgängerzone, war ein Zentrum der Darbietungen. Hier präsentierte sich gleich zu Anfang die neue Tanzgruppe der Kalkstadt-Narren. Die Zuschauerinnen und Zuschauer staunten außerdem über die Aufführungen des neuen Tanzstudios „G House“.
Unermüdlich hockten in der Mitte der Fußgängerzone Mädchen und Jungen auf dem Boden, um ihn mit Kunstwerken zu bemalen. Eine Aktion des Kinder- und Jugendhauses.
In der Stadtkirche spielte der Posaunenchor Stücke wie „Sweet Caroline“ und zeigte, dass Blasmusik auch bunt und fröhlich sein kann. Am Weber sang Daniela Rüttinger über Stunden Lieder zur Gitarre. Ihre Fans aus der Stadtverwaltung saßen bei Paciello und beklatschten ihre Kollegin eifrig.
Vor der Kirche konnten die Menschen Patrick Kosog bei der Arbeit an seinem neuen Projekt zuschauen: dem Rathaus von Duderstadt. Ein Höhepunkt des Tages war für viele der Auftritt von „Al Watan“ in der Stadtkirche. Die Kirche war gut besucht. Bei dem, was die Gruppe gemeinsam mit der ukrainischen Sängerin Nadiia Shereemetiva dem Publikum bot, hätte sie allerdings auch bis auf den letzten Platz besetzt sein dürfen.
Die Vielfalt des ersten Kulturtages war so groß, dass hier gar nicht alle Beiträge Erwähnung finden können. Zum Abschluss machten Kulturmanager Lars Mader und Bürgermeister Sebastian Schorn beim offenen Singen der Chorgemeinschaft Wülfrath mit und probten das „Halleluja“ von Leonard Cohen ein.
Mitmachen – das ist die Einladung, die der erste Kulturtag ausgesprochen hat. Die Menschen sollten aus ihren „Höhlen“ herauskommen und sich anschauen, was Wülfrath zu bieten hat. Die Kulturszene der Stadt ist bunt und vielfältig und lädt dazu ein, selbst Teil der Kultur-Familie dieser Stadt zu werden.


