Der Sturm in der Nacht kippte Bäume um, wie hier am Ahornweg in Wülfrath. Foto: Feuerwehr

Wülfrath. Ein Zusammenspiel aus Sommerhitze und schweren Sturmböen hat die Einsatzkräfte in Wülfrath am vergangenen Wochenende ununterbrochen gefordert, berichtet die Feuerwehr.


Zwischen Freitagabend und Sonntagabend mussten die Feuerwehr und der Rettungsdienst zu insgesamt 73 Einsätzen ausrücken.

Die Feuerwehr Wülfrath verzeichnete im Laufe des Wochenendes insgesamt 21 Alarmierungen. Der Schwerpunkt der Einsätze war am frühen Sonntagmorgen: Insgesamt 15 Mal musste die Feuerwehr ausrücken, um sturmbedingte Gefahren und Schäden im Stadtgebiet zu beseitigen.

Neben den Unwetterschäden arbeitete die Feuerwehr am Wochenende folgende Einsätze ab: drei Unterstützungseinsätze für den Rettungsdienst, zwei Fehlalarme durch ausgelöste Brandmeldeanlagen und ein Kleinbrand im Stadtgebiet.

Parallel zur Feuerwehr stand der Rettungsdienst unter extremer Belastung. Die anhaltende Hitzewelle führte zu einem sprunghaften Anstieg der medizinischen Notfälle. Von Freitag bis Sonntag rückten die Rettungstransportwagen (RTW) zu insgesamt 52 Einsätzen aus.

“Solche besonderen Tage zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und anspruchsvoll die Aufgaben von Feuerwehr und Rettungsdienst sind”, schreibt die Feuerwehrr-Leitung. “Nur durch das engagierte und reibungslose Zusammenspiel aller Kräfte konnten die zahlreichen Notfälle zügig, sicher und professionell abgearbeitet werden.”

Ein ganz besonderer Dank gelte daher allen Einsatzkräften der Feuerwehr, des Rettungsdienstes sowie den Kräften des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für ihren unermüdlichen und tatkräftigen Einsatz an diesem extremen Wochenende.

Hier der Bericht über verschiedene Sturmeinsätze.