
Heiligenhaus. Am Freitag und Samstag, 13. und 14. Februar, wird die Ratinger Straße im Bereich des Werkerwalds einseitig gesperrt. Dort werden Fällarbeiten durchgeführt. Eine Umleitung führt ab der Ausfahrt A44 durch das neue Industriegebiet. Das teilt die Stadtverwaltung mit.
Die Stadt lässt am Werkerwald “umfangreiche Baumfällarbeiten” durchführen. Schon Mitte Dezember mussten mehrere Bäume in diesem Bereich gefällt werden, da sie als nicht mehr standsicher galten und “starkes Totholz” im Fahrbahnbereich den Verkehr gefährdeten, heißt es.
Eine im Nachgang durchgeführte Begutachtung ergab nach Angaben der Stadt, dass die Bäume entlang der Straße alters- und teilweise krankheitsbedingt nicht mehr langfristig erhalten werden können. “Aus den damit einhergehenden Risiken im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht wurde entschieden, die betroffenen Bäume unmittelbar zu entnehmen”, erklärt die Verwaltung. Altbäume in straßenfernen Bereichen des Waldes würden aber so lange wie möglich erhalten. Angekündigt ist eine Wiederaufforstung mit klimaresilienten Jungbäumen.
Zur Durchführung der Arbeiten wird eine Baustellenampel eingerichtet. Dort ist mit Wartezeiten zu rechen. Die Maßnahme wird außerhalb des Berufsverkehrs jeweils von 9 bis 15 Uhr durchgeführt. Ferner wird durch die Karnevalstage mit weniger Verkehr gerechnet.
Die Linie 771 soll auch während der Arbeiten auf dem normalen Linienweg fahren und an der Bushaltestelle “Werkerwald” halten. Die Querung der Straße wird mit Sicherheitsposten erfolgen, da die stationäre Fußgängerampel abgestellt werden muss. “Die Höchstgeschwindigkeit auf der Ratinger Straße wird auf 30 km/h abgesenkt, um die Querung zu erleichtern und die Sicherheit der Arbeiter zu erhöhen”, so die Stadt in ihrer Mitteilung.
Ein Möglichkeit die Baustelle zu umfahren, gibt es auf folgender Umleitung: von der Ratinger Straße über die Alfred-Nobel-Straße, die Fahrenheitstraße, die Dr.-Julius-Held-Straße und die Selbecker Straße wieder zurück auf die Ratinger Straße. Die Strecke ist jedoch mit Vorsicht zu befahren, weil die Straßen teilweise noch Baustraßen sind, heißt es von der Verwaltung abschließend.

