Voll war es auf dem ersten Mittelalterlichen Wintermarkt in Wülfrath. Foto: Kling

Wülfrath. Wer will schon zurück ins Mittelalter? Gerade bei eisigen Temperaturen ist das Leben in der Gegenwart mit geheizten Wohnungen doch sehr annehmlich. Das hindert die Interessengemeinschaft “Wülfrath pro” allerdings nicht, zum zweiten Mal zu einem Mittelalterlichen Wintermarkt einzuladen.


Mittelaltermärkte sind für gewöhnlich Besuchermagneten. Und nicht selten wird Eintritt genommen für mittelalterliche Treiben. Und vor allem finden die Veranstaltungen meisten zu wärmeren Jahreszeiten statt – wie fast alle Open-Air-Termine. Aber “Wülfrath pro” hat das als Lücke erkannt und im vergangenen Jahr erstmals einen Mittelalterlichen Wintermarkt angeboten. Das Ergebnis: Die Menschen strömten in Scharen herbei. Und das sicherlich nicht nur aus Wülfrath.

Für die Organisation des Marktes hatte Dirk Herbener von “Wülfrath pro” mit Thomas Höltgen aus Rohdenhaus einen Insider aus der Mittelalterszene gewinnen können. Die Freunde des Mittelalters bauten Zelte und Stände auf der Schwanenstraße und dem dazugehörigen Parkplatz auf, schmissen sich in ihre weiten Gewänder und Umhänge und schon konnte es losgehen.

An den Ständen fanden die Gäste die Waren der traditionellen Handwerker: Holz- und Schmiedearbeiten, Textilien und Schmuck, Lederwaren und Trinkgefäße. Umringt waren die Sänger und Musiker bei ihren Vorführungen. So soll es bei der zweiten Auflage des Wintermarktes wieder sein.

Bei einem Volksfest gibt es natürlich reichlich zu essen und zu trinken, Met und Glühwein, heiße Suppen, Flammkuchen und vieles mehr.

Professionelle Gaukler sollen in diesem Jahr den Weg nach Wülfrath finden und mit Jonglage, Zauberei und anderen Einlagen das Publikum unterhalten. Ein Schmied lädet das Publikum ein, ihm bei der Arbeit zuzuschauen. Neu im Programm sind außerdem ein Karussell für Kinder und ein Dudelsackspieler.

Was dem Fest im vergangenen Jahr den richtigen Kick gab, war das Wetter mit knallblauem Himmel und Sonnenschein. Das Team von “Wülfrath pro” hofft, dass es am Wochenende 31. Januar, 1. Februar erneut solch gute Bedingungen geben wird.

Der Wintermarkt ist am Samstag von 11 bis 20 Uhr geöffnet und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Und der Eintritt ist frei.