Wülfrath. 300 Karnevalisten haben am Nachmittag in friedlicher Absicht die Kreissparkasse in Wülfrath gestürmt und die Regentschaft übernommen.
Das Duo „Albatros“ spielte den Klassiker „Wenn et Trömmelche jeht“ zum Einzug der Närrinnen und Narren, den Refrain „Kölle alaaf“ umgetextet auf „Wülfrath helau“. Dann stürmten die Kostümierten herbei, um sich einen guten Platz in der Kassenhalle zu sichern.
Thomas Meuser von der Sparkasse hatte diesmal Verstärkung aus Düsseldorf mitgebracht. Aber auch der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Svend Reuse konnte nicht verhindern, dass das Kinderprinzenpaar Ben I. und Lisa I. ihm den überdimensionierten Schlüssel entriss und im Namen der Kalkstadt-Narren die Regentschaft über den „Moneytempel“ übernahm.
Moderator blieb diesmal Thomas Meuser und empfahl sich gewandt sogleich für weitere Aufgaben in diesem Job. Als „Luigi“ begrüßte er Bürgermeister Sebastian Schorn, der freimütig bekannte: „Das ist meine Jahreszeit.“ Damit meinte er allerdings nicht den grauen Winter mit kräftigstem Regenguss vor der Tür, sondern die Karnevalszeit.
„Familienkarneval“ hatte die Kreissparkasse den diesjährigen Sturm auf „dat Spardösken“ überschrieben. Neben den jungen Tänzerinnen und Tänzern der Kalkstadt-Narren präsentierte sich auch die Tanzgarde Grün-Weiß aus Velbert.
Als Gäste eingeladen waren erstmals die Kindergärten Rohdenhaus, Villa Kunterbunt und Düsseler Tor, denen auch ein Teil der Einnahmen in diesem Jahr zugutekommt.
Mit Tanz und Musik feierten Kalkstadt-Narren, Kreissparkasse und Gäste bis zum Abend im Trockenen. Und vor allem die Karnevalisten hofften darauf, dass sich das Wetter bis Rosenmontag noch bessern wird, wenn ab 15 Uhr der Zug durch Rohdenhaus zieht.
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