Gemeinschaftsaktion "Sicher zur Schule": Kreisverkehrswacht, Polizei, Kindergärten und Rheinkalk mit Mädchen und Jungen des Kindergartens Ellenbeek in Wülfrath. Foto: Kling

Wülfrath/Kreis Mettmann. Wie können Kinder auf den zukünftigen Schulweg am besten vorbereitet werden? Kreisverkehrswacht, Kreispolizei, Kindergärten und die Wülfrather Firma Rheinkalk arbeiten daran.

„Im Verkehr, im Verkehr haben Kinder es so schwer“, sangen die Mädchen und Jungen des Kindergartens Ellenbeek in Wülfrath. All trugen neonfarbene Westen, obwohl sie die im Garten des städtischen Familienzentrums nicht gebraucht hätten. Im Straßenverkehr sind sie so aber viel besser sichtbar. Und darum geht es. Unter anderem.

Schon im Kindergarten trainieren Vorschulkinder mit Hilfe der Polizei, wie sie im Verkehr zurecht und künftig „sicher zur Schule“ kommen. So heißt auch eine Broschüre der Kreisverkehrswacht, die in diesem Jahr zum vierten Mal in Kindertagesstätten im Kreis Mettmann verteilt wird. Genauer gesagt sind es zwei Broschüren: ein Heft mit spielerischen Aufgaben für die Kinder und ein Begleitheft für die Eltern.

Verkehrssicherheitsberater der Polizei bringen die Broschüren mit in die Kindergärten, erklärt Jens Jaraczewski-Kuhlen, als einer dieser Berater zuständig für Wülfrath und Mettmann. Sponsor der Aktion ist die Firma Rheinkalk/Lhoist aus Wülfrath. „Mein Lieblingstermin“, sagte Gabor Lang an diesem Mittwoch beim Besuch in der Kita. Der Leiter des Flandersbacher Werks hat selbst ein Kind im Vorschulalter und schätzt das Engagement von Kreispolizei und Verkehrswacht deshalb sehr.

Vor allem die Eltern seien sehr dankbar für diese Hilfe, erzählt Tanja Smigoc, die bei der Verkehrswacht das Projekt leitet und mit Geschäftsführer Uwe Zimmermann zur Übergabe nach Wülfrath kam. Es gebe immer wieder große Aha-Effekte, wenn Mütter oder Väter durch die Hefte blätterten.

Dank des Sponsorings von Rheinkalk können etwa 4.500 Broschüren in den mehr als 250 Kindergärten im Kreis Mettmann verteilt werden. Kita-Leiterin Bettina Preußner kommt zu dem Urteil: „Eine super Sache!“