Ein Kunstwerk, das in der Ausstellung zu sehen ist. Bildrechte: Henriette Astor
Ein Kunstwerk, das in der Ausstellung zu sehen ist. Bildrechte: Henriette Astor

Hilden. Im Haus Hildener Künstler findet ab Samstag, 11. Juni, die neue Ausstellung „Subsong“ statt.

Besucher können die Werke von Henriette Astor nach der Eröffnung der Ausstellung am 11. Juni ab 16 Uhr bis zum 26. Juni an der Hofstraße 6 betrachten. Die Künstlerin sieht sich als Malerin von abstrakten Welten.

Malerei ist für Astor ein offener Prozess, ein Suchen, ein Fragen und Finden. Am Anfang des künstlerischen Denkens steht das Erkennen von Formen, Farben und Strukturen, das Erleben von Rhythmen und Dynamik. Dann folgt die Umsetzung in einem adäquaten, bildhaften Ausdruck. Sie arbeitet spontan, gestisch aus der Bewegung und aus der Farbempfindung . Es entsteht ein kreativer Fluss. Henriette Astor komponiert, sie tastet sich langsam, oft impulsiv und temperamentvoll an das Endergebnis heran. Der Zufall ist eine reale Kraft im künstlerischen Prozess und eine Quelle der Inspiration. Jeder Pinselstrich ist eine Entscheidung und hat mit Sinnlichkeit und Lebensgefühl zu tun.

Kunst bedeutet für Henriette Astor vor allem Freiheit und Sehnsucht nach Ausdruck. Sie möchte gestalten. Bilder sollen die Sinne unmittelbar ansprechen und unterschiedliche Emotionen und Assoziationen hervorrufen.

Neben den Bildern zeigt die Künstlerin ihre Künstlerbücher, die für sie Erinnerungen, Gedanken und Bildfindungen sammeln. Jede Seite ist eine Einheit. Die Bücher entstehen meist zuerst, nebenher und wie zufällig, um dann später als Quelle für Bildthemen zu dienen.

Öffnungszeiten
Donnerstag, Freitag: 16 bis 18 Uhr
Samstag: 14 bis 18 Uhr
Sonntag: 11 bis 18 Uhr
Donnerstag (Fronleichnam): 14 bis 18 Uhr