St. Maximin in Pink: Symbol für Chancengleichheit

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Freude über die gelungene Aktion: Gemeindereferentin Ulrike Platzhoff, Anja Wolff, Gleichstellungsbeauftragte Franca Calvano, Kinga Varga und Brigitta Jarisch (Plan International). Foto: Stadt Wülfrath
Freude über die gelungene Aktion: Gemeindereferentin Ulrike Platzhoff, Anja Wolff, Gleichstellungsbeauftragte Franca Calvano, Kinga Varga und Brigitta Jarisch (Plan International). Foto: Stadt Wülfrath

Wülfrath. Am vergangenen Sonntag ist die Kirche St. Maximin in Düssel in pinkfarbenes Licht getaucht worden. Die Akteure beteiligten sich damit an einer bundesweiten Aktion.

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Anlässlich des Internationalen Mädchentages hatten die Gemeinde und die Kinderrechtorganisation Plan International mit Unterstützung ehrenamtlich Engagierter die gemeinsame Aktion durchgeführt. Es war eine von vielen in Deutschland: “Wülfrath kann sich somit in die 40 Städte bundesweit einreihen, die mit der Beleuchtung ein strahlendes Zeichen für mehr Chancen setzen wollen”, hieß es von der Stadtverwaltung.

Für die Organisation zeichnete sich unter anderem Brigitte Jarisch von Plan International verantwortlich – zudem halfen Anja Wolff (Plan International) sowie Ulrike Platzhoff, Gemeindereferentin von St. Maximin, und Kinga Varga, die eine Andacht hielt. Mit einem Wortbeitrag beschrieb Brigitte Jarisch die Situation der Mädchen weltweit.

Die Aktion kam an bei den Bürgerinnen und Bürgern: Die Kirche war voll besetzt, die Veranstaltung gut besucht. Das galt auch für den Infostand, an dem Aufklärungsarbeit geleitet wurde. 

„Ich schätze, dass wir gestern circa 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hatten, 50 in der Kirche und weitere 30, die sich den Außenbereich angesehen haben”, zieht Jarisch ein Resümee. Auch die städtische Gleichstellungsbeauftragte Franca Calvano findet Worte des Lobes: “Eine tolle Aktion der Kinderrechtorganisation Plan International und St. Maximin zum Internationalen Mädchentag”. Calvano appelliert zugleich: “Wir fordern gleiche Chancen für alle Mädchen dieser Welt: gleicher Zugang zu Gesundheit, Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe!”.

Der Welt-Mädchentag wurde von den vereinten Nationen erstmals im Jahr 2012 begangen. Seither machen Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet jährlich mit lokalen Aktionen auf die Belange von Mädchen aufmerksam. Hinter den Lichtinstallationen steckt eine ernste Botschaft: Man will auf die weltweit vorhandene Benachteiligung von Mädchen aufmerksam machen. Es geht um Gleichberechtigung und Bildungsförderung, gleichzeitig jedoch auch um die Bekämpfung der Zwangsehe und Gewaltprävention.