Rote Zahlen: Bürger sollen Vorschläge zur Haushaltsrettung machen

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Die Finanzlage in der Kreisstadt ist angespannt. Foto: pixabay/symbolbild
Die Finanzlage in der Kreisstadt ist angespannt. Foto: pixabay/symbolbild

Mettmann. Mettmanner Bürgerinnen und Bürger können Ideen und Vorschläge zur Haushaltskonsolidierung einreichen. Darum bittet die Stadt angesichts der prekären Haushaltslage.

Um die Finanzen der Kreisstadt ist es nicht gut bestellt. Der Haushalt verzeichnet rote Zahlen. „Die Aufwendungen und die Erträge klaffen immer weiter auseinander“, heißt es aus dem Rathaus. „Angesichts der prekären Haushaltslage ist Mettmann gezwungen, zu sparen“. Jetzt und heute, stellt man bei der Stadt klar. Es dürfe keine Tabuthemen geben.

Rat und Verwaltung haben beschlossen, die Haushaltssituation nachhaltig zu verbessern. Unterstützung kommt dazu durch Beratungsunternehmen Imaka, das die Stadt beauftragt hat, um die Finanzen wieder in den Griff zu bekommen.

„Wir müssen handeln, um ein Haushaltssicherungskonzept abzuwenden. Ansonsten geben wir als Stadt viel Handlungsspielraum ab. Das wollen wir unbedingt verhindern“, sagt Bürgermeister Sandra Pietschmann. Sie setzt auch auf Bürgerbeteiligung und ruft die Mettmanner Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Stadt mit Ideen, Vorschlägen und Anregungen zur Verbesserung der Haushaltslage zu unterstützen. Pietschmann: „Wir setzen auf Ihre Erfahrungen, Ihr Wissen und Ihre Vorschläge. Unterstützen Sie uns bei diesem schwierigen Vorhaben. Nur gemeinsam können wir es schaffen.“

Alle Ideen und Vorschläge zur Haushaltskonsolidierung können bis zum 22. November direkt an das von der Stadt beauftragte Unternehmen Imaka unter der E-Mail-Adresse  haushalt@mettmann.de geschickt werden.

Sämtliche Beiträge und Nachrichten würden vom Projektteam des Beratungsunternehmens vertraulich behandelt und verwaltet, informiert die Stadtverwaltung.

„Die bereits im Rahmen der Haushaltsplanaufstellung 2021 eingebrachten Anregungen aus der Bürgerschaft liegen dem Beratungsteam vor und brauchen von daher nicht noch einmal  mitgeteilt werden“, hieß es zudem. Die Bürgerschaft werde nach Abschluss des Projekts über „die wesentlichen Ergebnisse“ informiert.