Quarantäne und Genesung: Keine gesonderten Bescheinigungen mehr

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Das Gesundheitsamt vereinfacht das Verfahrung um die Bescheinigungen im Falle einer Quarantäne. Foto: Volkmann
Das Gesundheitsamt vereinfacht das Verfahrung um die Bescheinigungen im Falle einer Quarantäne. Foto: Volkmann

Kreis Mettmann. Wie das Gesundheitsamt des Kreises Mettmann mitteilt, werden ab sofort keine gesonderten Quarantäne- und Genesenen-Bescheinigungen mehr ausgestellt.

Nach der geltenden Verordnungslage seien diese gesonderten Bescheinigungen nicht erforderlich, da die entsprechenden Nachweise auch mittels anderer, den Betroffenen in der Regel bereits vorliegenden Dokumente erbracht werden können, erklärt die Kreisverwaltung und fasst die Änderungen wie folgt zusammen:

Nachweis der Isolation (Infizierte und Haushaltsangehörige): Gemäß der Corona-Test- und Quarantäneverordnung des Landes genügt die Vorlage des positiven PCR-Testergebnisses zur Begründung des Anspruchs auf Lohnfortzahlung. Es bedarf keiner gesonderten Bescheinigung über die Isolation durch die Behörde. Haushaltsangehörige können den Anspruch nach Vorlage des Testergebnisses des Primärfalls im Haushalt sowie des Nachweises auf gemeinsamen Wohnsitz geltend machen.

Nachweis der abgeleisteten Quarantäne (Kontaktpersonen): Zwecks Bescheinigung der als Kontaktperson abgeleisteten Quarantäne ist die durch die zuständige Ordnungsbehörde erlassene Ordnungsverfügung ausreichend.

Nachweis des Genesenenstatus: Die Definition einer genesenen Person richtet sich nach der COVID-19-Schutmaßnahmen-Ausnahmeverordnung. Eine genesene Person ist demnach eine asymptomatische Person, welche im Besitz eines positiven PCR-Tests ist, der mindestens 28 Tage sowie maximal 90 Tage zurückliegt. Dieses Testergebnis ist rechtlich bindend, einer behördlichen Bescheinigung bedarf es an dieser Stelle nicht.

Über die Verfahrensänderungen informiert das Gesundheitsamt alle Betroffenen auch per E-Mail.