„Überwachung 2.0“: Schüler diskutieren über Freiheit

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Die Freien Aktiven Schulen Wülfrath. Foto: FASW
Die Freien Aktiven Schulen Wülfrath. Foto: FASW

Wülfrath. Am Montag, 20. Juni, diskutieren rund 60 Schülerinnen und Schüler der Freien Schule Wülfrath über die Freiheitsrechte der Bundesrepublik Deutschland.

Welche Grundrechte garantieren deutschen Bürgern zentrale Freiheitsrechte und wann und wie sind diese entstanden? Und was bedeutet es in einem diktatorischen Regime zu leben, in dem staatliche Überwachungsmechanismen als zentrales Element der Staatsführung betrachtet werden? Mit dem Projekttag „Überwachung 2.0? – Wie uns unsere Grundrechte schützen.“ will der Verein „die Multivision“ mit Schülerinnen und Schülern das Themenfeld „staatliche Überwachung & Kontrolle“ aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten und dabei das Deutsche Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in den Fokus
nehmen.

Dabei werden aktuelle Diskussionen zu Themen wie Vorratsdatenspeicherung, Kameraüberwachung, der Auseinandersetzung von Sicherheit vs. Überwachung im Zuge der Covid-19-Pandemie und die Repressions- und Überwachungswelle in Russland im Zuge des russischen Angriffskrieges aufgegriffen und mit Zeitzeugen und Gästen gemeinsam diskutiert.

„Junge Menschen für die Teilnahme an der Gesellschaft, die kritische Betrachtung und Überprüfung der Einhaltung von Grundrechten, die Teilnahme am gesellschaftlichen Diskurs und Sensibilisierung für die Toleranz gegenüber Andersdenkenden zu begeistern ist meines Erachtens nach eine der wichtigsten Aufgaben und Herausforderungen um die Demokratie zu bewahren und ggf. zu verteidigen“, sagt Franz Schättle, Geschäftsführer des Projektträgers Multivision.