Mettmannerin erhält Verdienstmedaille der Bundesrepublik

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Das Stadtgeschichtshaus in der Oberstadt. Foto: André Volkmann
Das Stadtgeschichtshaus in der Oberstadt. Foto: André Volkmann

Mettmann. Erika Gerland wird die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Sie hat sich viele Jahre lang für das Franziskus Hospiz im ambulanten Hospizdienst engagiert.

Die Ordensverleihung findet am 2. September ab 11 Uhr im Stadtgeschichtshaus, Mittelstraße 10, statt. Die Anregung erfolgte bereits im Jahr 2019. Am 18. Juni hat der Bundespräsident auf Vorschlag des Ministerpräsidenten Erika Gerland die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Aufgrund der Corona-Situation wurde ein für Dezember 2021 und ein für März 2022 geplanter Termin verschoben.

Erika Gerland hat bis zum Beginn ihrer Rente im EVK als Krankenschwester gearbeitet. In all den Jahren, in denen sie sich mit viel Herzblut für die kranken Menschen engagierte, hat sie im Besonderen das Schicksal der sterbenden Menschen bewegt, schreibt Claudia Schmitz vom Franziskus-Hospiz über Erika Gerland. Sie hat nach ihrem Eintritt in den Ruhestand (2004) die Ermutigungs- und Befähigungsseminare im Franziskus Hospiz Hochdahl besucht, um sich im ambulanten Hospizdienst zu engagieren.

Bereits seit über 15 Jahren besucht sie nun schon schwerstkranke, sterbende Menschen und unterstützt sie darin, die letzte Lebenszeit zuhause zu bleiben. Bei ihren Besuchen kommt sie durch ihre herzliche und offene Art schnell mit den Menschen in den Kontakt. „Sie schenkt Zeit, hört zu, hat ein offenes Ohr für Ängste, Fragen nach dem Sinn und Warum, berät, stärkt und stützt überlastete Angehörige“, so Schmitz. „Sie vermittelt Sicherheit und ist ein Segen für die Sterbenden und ihre Angehörigen. Darüber hinaus unterstützt sie das Hospiz in der Öffentlichkeitsarbeit, steht an Informationsständen und berichtet über die Hospizangebote“.