Ratinger mit 3,2 Promille baut Unfall: „Rekordverdächtig“

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Einer der beiden VW Passat - hier der Wagen mit Heckschaden. Foto: Polizei
Einer der beiden VW Passat - hier der Wagen mit Heckschaden. Foto: Polizei

Ratingen. Im Ortsteil Lintorf hat laut Polizei am Samstag ein betrunkener Autofahrer einen Auffahrunfall verursacht. Es blieb bei Blechschäden.

Laut Polizei kam es gegen 12.10 Uhr zu dem Crash, als ein 39-Jähriger aus Duisburg mit seinem VW Passat an einer roten Ampel unterhalb der A52-Überführung stand. „Als die Ampel auf Grün sprang und der Mann seine Fahrt fortsetzen wollte, krachte ihm plötzlich von hinten ein Auto ins Heck“, berichtet die Behörde. Aufgefahren war ein 54-jähriger Ratinger, ebenfalls mit einem VW Passat.

Die eingetroffenen Polizeibeamten stellten vor Ort fest, dass der Ratinger offenbar unter „ganz erheblichem Alkoholeinfluss“ stand. Ein Atemalkoholtest bei dem 54-Jährigen ergab laut Polizei rund 3,2 Promille – „rekordverdächtig hoch“, wie es von der Behörde heißt.

Das hatte Konsequenzen für den Ratinger: Der Mann kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo festgestellt wurde, dass er sich nur leicht verletzt hatte. Ferner wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Zudem beschlagnahmten die Polizeibeamten den Führerschein des Mannes und leiteten ein Strafverfahren gegen ihn ein.

Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von mehr als 10.000 Euro.