„Future to go“ in den Düsseldorf Arcaden: Alles um Ausbildung

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HWK-Präsident Andreas Ehlert, Staatssekretär Matthias Heidmeier und Karl Hans Arnold, Vizepräsident IHK Düsseldorf. Foto: Wilfried Meyer
HWK-Präsident Andreas Ehlert, Staatssekretär Matthias Heidmeier und Karl Hans Arnold, Vizepräsident IHK Düsseldorf. Foto: Wilfried Meyer

Düsseldorf. Zwei Monate lang haben IHK und HWK Düsseldorf in einem gemeinsamen Pop-up-Store in den Düsseldorf Arcaden am Bilker Bahnhof für Nonstop-Berufschancen geworben.

Die Camp-Atmosphäre mit Inseln und Kojen für spielerisches (Selbst-)Ausprobieren in diversen Ausbildungsberufen und das zwanglose, passgenaue Beratungs- und Vermittlungsangebot in Ausbildung und Praktika lockte Tausende zu spontanen Stippvisiten in den ungewöhnlichen Shop in Düsseldorfs größter Mall.

Das Konzept war – dem Motto „Future to go“ der Aktion entsprechend – auf Jugendliche im Alter von 15 bis 24 Jahren zugeschnitten. Vier „Azubi-Challenges“ mit Politikerinnen und Politikern sowie Wirtschaftsvertreterinnen und -Vertretern heizten das Interesse zusätzlich an.

In der letzten Aktionswoche Ende September besuchte der Düsseldorfer Oberbürgermeister Stephan Keller den Store und zeigte sich beeindruckt von dem Konzept. Am Freitag zogen dann die beiden veranstaltenden Wirtschaftskammern in Anwesenheit von Staatssekretär Matthias Heidmeier vom NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales vorläufige Schlussbilanz ihrer Gemeinschaftsaktion.

Danach zählte der Pop-up-Store in den zwei Monaten seiner Laufzeit mehr als viertausend Besucher; darunter zahlreiche Jugendliche, die sich aktiv mit den gebotenen gewerblich-technischen und Kreativ-Optionen für ihre berufliche Zukunft auseinandersetzten – und in vielen Fällen sogar konkrete Entscheidungen fällten: „Insgesamt bereits mindestens einhundertzehn Ausbildungsverträge lassen sich auf die Kontakte im Store zurückführen“, machten HWK-Präsident Andreas Ehlert und IHK-Vizepräsident Karl Hans Arnold das zählbare Resultat der gemeinsamen Aktion konkret. Mittelfristig nachhaltige Effekte dürften außerdem die Schulbesuche entfaltet haben: Rund 70 Klassen aus allen Schularten und dem gesamten Großraum haben in den zurückliegenden neun Wochen den vorbereiteten Kennenlern-Parcours im Pop-up-Store absolviert und dabei wertvolle Erkenntnisse für ihre Berufsorientierung gewonnen.

„Wichtig ist, dass wir von den enormen Ausbildungs- und Aufstiegschancen dort berichten, wo wir junge Menschen auch antreffen“, attestierte Staatssekretär Heidmeier den beiden Wirtschaftskammern seinerseits eine erfolgreiche Idee – und eine attraktive Umsetzung: „Sie haben mit einem niederschwelligen Info-Angebot an überraschender Stätte wirklich gutes Gespür bewiesen!“.

Das mit Ausbildungsthemen vertraute Regierungsmitglied warb abschließend gemeinsam mit den Kammerspitzen bei noch „Unversorgten“ darum, sich mit dem – immer noch breiten – Angebot an aktuellen Ausbildungsmöglichkeiten in Handwerk, Handel, Gastronomie und Industrie aktiv zu beschäftigen. „Selbst ein Einstieg ins angefangene Ausbildungsjahr ist auch in den kommenden Wochen noch möglich,“ ergänzten Ehlert und Arnold.

Die Internetplattform, die zu den Offerten und Beratungsexperten der Kammern führt, bleibt noch einige Wochen lang freigeschaltet: www.future-togo.de.