Als Microsoft-Mitarbeiter geben Betrüger sich aus, um an sensible Daten und letztlich Geld zu gelangen. Foto: Volkmann
Als Microsoft-Mitarbeiter geben Betrüger sich aus, um an sensible Daten und letztlich Geld zu gelangen. Foto: Volkmann

Monheim am Rhein. Am Donnerstag, 15. Januar, ist ein 74-Jähriger von Internetkriminellen um eine vierstellige Geldsumme gebracht worden. Die Betrüger gaben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus. 


“Gegen 7 Uhr erschien auf dem Computer des Seniors die Mitteilung, dass er gehackt wurde und den Microsoft Support kontaktieren solle. Der Monheimer rief die angegebene Nummer an und sprach mit einem vermeintlichen Mitarbeiter von Microsoft. Der Betrüger forderte den 74-Jährigen dazu auf, Geld an ein fremdes Konto zu überweisen, um seinen PC wieder nutzen zu können. Der Aufforderung kam der Senior nach und überwies insgesamt einen vierstelligen Betrag”, berichtet die Polizei.

Als der Senior den Betrug bemerkte, erstattete er eine Strafanzeige. Die Kriminalpolizei ermittelt und warnt vor der Betrugsmasche.

Neu ist der Trick nicht. Erst vor wenigen Tagen kam es zu einem ähnlichen Vorfall in Ratingen. Dort war es eine Seniorin, die von Internetbetrügern um Geld gebracht wurde.

Zudem tauchte die Masche auch in der Vergangenheit immer wieder auf, so etwa im Jahr 2025 – und auch in den Jahren davor. Die Polizei warnt regelmäßig, mahnt zu Vorsicht, sollten Unbekannte per Telefon nach sensiblen Daten fragen. “Wenn Sie telefonisch oder online nach sensiblen Daten gefragt werden, seien Sie skeptisch und sprechen mit Familienmitgliedern oder Freundinnen und Freunden. Informieren Sie im Notfall die Polizei und lassen Sie sich beraten. Sollten Sie Opfer eines Betrugs geworden sein, erstatten Sie in jedem Fall Strafanzeige.”