Der Domschatz in Essen. Foto: Volkmann
Der Domschatz in Essen. Foto: Volkmann

Essen. Vor rund 800 Jahren erschütterte der gewaltsame Tod des Kölner Erzbischofs Engelbert von Berg das gesamte Reich und die Region, die wir heute als Ruhrgebiet kennen. Vermeintlicher Auslöser dieses Mordes war ein Streit um die Vogtei des Essener Frauenstifts, die zu diesem Zeitpunkt Engelberts Neffe, Friedrich von Isenberg, innehatte.


Am Freitag, 6. Februar, führt Kuratorin Katharina Hülscher von 18.30 bis 20 Uhr durch die Ausstellung “Eine Mord(s)geschichte” im Domschatz Essen und beleuchtet die Ereignisse rund um Engelberts Tod.

Besucherinnen und Besucher erhalten exklusive Einblicke in faszinierende Exponate und erfahren spannende Hintergründe, die sonst verborgen bleiben. Dabei rücken die Macht- und Besitzstrukturen des Essener Frauenstifts in den Fokus. Warum war ausgerechnet der Besitz dieser Institution von so großem Interesse für die umliegenden Herrscher und welche Mittel und Wege nutzten die Essener Stiftsfrauen, ihn zu wahren? War die Kontrolle über den Stiftsbesitz wirklich alleiniger Auslöser für die dramatischen Ereignisse des 7. November 1225? Und welche Spuren Engelberts lassen sich eigentlich nach so langer Zeit im Essener Domschatz noch entdecken?

Es geht auf eine spannende Reise in das frühe 13. Jahrhundert. Dabei sind selbstbewusste und machthungrige Akteure, die in die Ereignisse rund um den Mord an Engelbert verstrickt waren.

Die Teilnahme kostet zwölf Euro (inklusive Getränk) pro Person. Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an domschatz@bistum-essen.deoder per Telefon unter 0201 2204206.

Der Domschatz ist an diesem Tag von 14 bis 20 Uhr geöffnet und kann auch auf eigene Faust besucht werden.