Sophia Schmidt, stellvertretende Direktorin der VHS Essen, und Stephan Rinke, Direktor der VHS Essen:. Foto: Volker Hartmann/VHS Essen
Sophia Schmidt, stellvertretende Direktorin der VHS Essen, und Stephan Rinke, Direktor der VHS Essen:. Foto: Volker Hartmann/VHS Essen

Essen. Die Volkshochschule (VHS) Essen hat ihr neues Programm für das Frühjahrsemester 2026 veröffentlicht. Unter dem Motto „Nachhaltige Städte und Kommunen“ lädt die VHS die Bürgerinnen und Bürger ein, die Zukunft ihrer Stadt aktiv mitzugestalten. 


Mit über 1.000 Kursen, 50 Bildungsurlauben und zahlreichen Einzelveranstaltungen bleibt die VHS der zentrale Ort, an dem sich die Stadtgesellschaft bildet und über ihre Zukunft verhandelt. „Die VHS Essen ist ein Haus voller Erfolgsgeschichten. Wir wollen die Menschen nicht belehren, sondern sie motivieren und inspirieren, sich konkret in ihrer Stadt einzubringen“, erklärt Direktor Stephan Rinke. „In unseren Standorten am Burgplatz und in Steele kommen Menschen zusammen, die etwas bewirken wollen. Gemeinsam schaffen wir eine Basis für eine Zukunft, der wir zuversichtlich entgegensehen können.“

Das Semestermotto greift eines der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen auf und bricht es auf die lokale Ebene herunter. Konkret zielt dieses Vorhaben darauf ab, Städte inklusiv, sicher, widerstandsfähig und ökologisch zu gestalten. Angesichts der rasanten Urbanisierung und des fortschreitenden Klimawandels ist es heute dringender denn je, unsere urbanen Lebensräume so zu transformieren, dass sie auch für kommende Generationen lebenswert bleiben.

Das VHS-Programm nähert sich dem Thema dabei ebenso visionär wie lebensnah an. Highlights sind unter anderem der Vortrag „Reden von morgen: Klima gestaltet Stadt!“ mit Peter Köddermann (Baukultur NRW) sowie die Exkursion „Mythos Baum“, die die Bedeutung städtischer Wälder für die Gesundheit und das Klima praktisch erlebbar macht. Auch historische Perspektiven wie die Entwicklung der öffentlichen Gartenanlagen in Essen oder internationale Ansätze zur ökologischen Transformation in China sind Teil des Angebots.

Sophia Schmidt, stellvertretende Direktorin der VHS Essen, betont den gemeinschaftlichen Charakter: „Nachhaltigkeit ist bei uns kein abstraktes Konzept, sondern gelebte Praxis. Ob in Upcycling-Angeboten, Nachhaltigkeitsthemen in Wirtschafts- und Verbraucherfragen oder in politischen Diskussionsforen – wir bieten die Räume für eine breite gesellschaftliche Debatte. Es geht darum, wie wir wohnen, uns bewegen und den öffentlichen Raum teilen wollen.“

Das neue Programm ist in einer Auflage von 57.000 Exemplaren erschienen und ist auch digital auf der Internetseite der VHS verfügbar. Die gedruckten Hefte liegen an über 230 Stellen im Stadtgebiet aus, darunter in Rathäusern, Bibliotheken, Buchhandlungen und Apotheken.