Ratingen. Das Thema Einsamkeit ist zurzeit in aller Munde. Es betrifft viele Altersgruppen und Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen. Einsamkeit kann das Wohlbefinden und die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Deshalb möchte die Stadt Ratingen einen „Runden Tisch gegen Einsamkeit“ ins Leben rufen – ein Netzwerk, in dem verschiedene Akteurinnen und Akteure zusammenarbeiten. Die Auftaktveranstaltung findet am Donnerstag, 26. Februar, von 17 bis 20 Uhr in der Stadthalle statt.
Eingeladen sind – generationenübergreifen – alle, die sich ein stärkeres Miteinander beim Thema Einsamkeit in Ratingen wünschen: Bürgerinnen und Bürger, Mitarbeitende aus Vereinen und sozialen Einrichtungen, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung, aber auch Ärzte und Apotheker. Gemeinsam sollen Ideen und Gedanken zusammengetragen und Projekte gegen die Einsamkeit in Ratingen entwickelt werden.
Die Beteiligungsveranstaltung startet mit einem Impulsvortrag durch Prof. Dr. Susanne Bücker, die an der Universität Witten-Herdecke zum Thema „Einsamkeit“ forscht. Danach werden die Teilnehmenden in wechselnden Tischgruppen in einem „World-Café“ ihre Ideen und Gedanken einbringen und austauschen können. Die Ergebnisse dieses Workshops werden dann ausgewertet und münden in konkrete Projekte, die in den kommenden Monaten umgesetzt werden. Ein regelmäßig tagender „Runder Tisch gegen Einsamkeit“ soll im Verlauf der nächsten Jahre den Austausch der Projektträger beflügeln.
Bisher haben sich rund 40 Personen für die Auftaktveranstaltung angemeldet, hinzu kommen knapp 20 Mitwirkende für die „World-Café“-Tische. Wer sich aktiv mit dem Thema Einsamkeit in Ratingen auseinandersetzen und Ideen einbringen möchte, kann sich gerne noch bis zum 19. Februar zur Teilnahme an der kostenfreien Auftaktveranstaltung anmelden, und zwar per E-Mail an die Adresse astrid.kapels@ratingen.de. Telefonische Rückfragen beantworten Sabine Bretschneider, Telefon 02102 550-5059, oder Astrid Kapels, Telefon 02102 550-5066.


