Eine Computermaus ist zu sehen, im Hintergrund eine Tastatur. Foto: pixabay
Eine Computermaus ist zu sehen, im Hintergrund eine Tastatur. Foto: pixabay

Haan. Am Mittwoch, 28. Januar, ist eine 56-Jährige von Computerbetrügern um eine hohe Geldsumme gebracht worden.


Am Donnerstag, 22. Januar, erhielt die 56-jährige Haanerin eine E-Mail auf ihrem Firmenrechner, die sie vor einer vermeintlich anstehenden Kontosperrung warnte. Das teilt die Polizei mit.

“Nachdem sie einen Link geklickt hatte, meldete sich ein Mann telefonisch, der sich als Mitarbeiter ihrer Hausbank ausgab. Er täuschte vor, dass bereits Abbuchungen auf ihrem Konto erfolgt seien. Er bat sie, ihre Bank-App zu öffnen, um eine Kontosperrung zu veranlassen. Hierzu erfragte der Anrufer sensible Bankdaten”, so die Behörde.

Am Mittwoch, 28. Januar, fiel der Haanerin auf, dass es zu mehreren Abbuchungen im Gesamtwert von 25.000 Euro gekommen war.

Die Polizisten leiteten ein Verfahren ein und die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen. Die Polizei rät: “Wenn Sie am Telefon oder auch per E-Mail nach sensiblen Bankdaten gefragt werden, beenden Sie selbstständig das Telefonat oder löschen Sie die E-Mail und informieren Sie Familienangehörige oder Freundinnen und Freunde, bevor Sie Überweisungen oder andere Zahlungsarten leisten. Seien Sie kritisch und geben Sie keinerlei Vermögensverhältnisse preis”.