Monheim am Rhein. Nach dem Leichenfund bei Entrümpelungsarbeiten in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Ortsteil Baumberg am 30. Januar hat die Polizei die Frau identifizieren können.
“Im Zuge der weiteren Ermittlungen durch die beim Polizeipräsidium Düsseldorf eingerichtete Mordkommission konnte die Identität des Leichnams nun anhand eines DNA-Abgleichs zweifelsfrei geklärt werden. Demnach handelt es sich bei der Verstorbenen um die im Jahr 1965 geborene, langjährige Lebensgefährtin des mittlerweile verstorbenen Wohnungsinhabers”, teilen die Ermittlungsbehörden mit. Die Frau sei zuvor nicht als vermisst gemeldet worden. Zudem hätten keine Informationen über ihr Ableben bei den zuständigen Ämtern vorgelegen.
Die Polizei hat Angehörige der Verstorbenen informiert und geht davon aus, dass sie Opfer eines Tötungsdeliktes geworden ist. Das legen erste Befunde der Obduktion durch die zuständige Rechtsmedizin nahe.
Wann die Frau zu Tode kam, ist noch nicht geklärt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Aufgrund von übereinstimmenden Zeugenhinweisen und den bisherigen Ermittlungsergebnissen erhärtete sich zudem der Tatverdacht gegen den verstorbenen Bewohner der betroffenen Wohnung. Die Motivlage ist noch unklar.
Wie von der Kreispolizeihörde Mettmann berichtet, hatte sich der Beschuldigte am 6. November des vergangenen Jahres während eines Durchsuchungseinsatzes der Polizei wegen des Verdachts eines Waffendeliktes mit einer in der Wohnung versteckt gelagerten Schusswaffe selbst lebensgefährlich verletzt. Der damals 52-Jährige war kurz darauf an den Folgen seiner Verletzungen gestorben.


