
Kreis Mettmann. Die Kreispolizeibehörde Mettmann bereitet sich auf die heiße Phase der Narrenzeit vor: Am Altweiberdonnerstag beginnt der Straßenkarneval. Die Polizei sieht sich für die damit einhergehenden Einsätze gut gerüstet.
Alleine zwischen Altweiberdonnerstag, 12. Februar, und Aschermittwoch, 18. Februar, nimmt die Polizei im gesamten Kreis Mettmann über 30 Karnevalsveranstaltungen ins Visier – darunter neben den Rathausstürmen auch die großen Züge in den Innenstädten und Ortsteilen der kreisangehörigen Städte.
Zudem wird die Polizei bei verschiedenen Partys nach den Karnevalsevents Präsenz zeigen, damit “die Jecken ausgelassen und friedlich feiern können”. Die Kreispolizeibehörde stehe hierzu im engen Austausch mit den Verantwortlichen in den kreisangehörigen Städten. Das gemeinsame Ziel: “Ein buntes und friedliches Karnevalstreiben zu gewährleisten”.
Die Polizei wird in den Städten mit vielen Beamten verstärkt präsent und ansprechbar sein. Wer Hilfe benötige, möge sich an die Einsatzkräfte wenden oder in Notfällen die 110 wählen.
Man wolle weder Gewalt noch Übergriffe tolerieren und frühzeitig intervenieren und Straftaten letztlich konsequent ahnden. Eine “Null-Toleranz-Politik” fährt die Polizei eigenen Angaben zufolge insbesondere bei Alkohol- oder Drogenfahrten. Verstärkt sollen daher Verkehrskontrollen durchgeführt.
Die Polizei richtet einen Appell an alle Feiernden: Jeder Spaß habe dort seine Grenze, wo andere beeinträchtigt werden. “Für Narren, die anderen schaden wollen, die Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten begehen, ist der Spaß vorbei, noch ehe er begonnen hat”. Die Polizei will konsequent gegen Krawallmacher und Randalierer vorgehen.

