
Velbert. Die Eiseskälte ja die Närrinnen und Narren nicht vom Feiern abgehalten: In Tönisheide haben tausende Menschen den Karnevalszug am Tulpensonntag begleitet.
Sonne satt gab es pünktlich zum Karnevalszug durch Tönisheide auch dieses Jahr. Allein die Temperaturen wollten nicht mitspielen: Eisig war es – für tausende Jecken war das winterliche aber offensichtlich kein Problem. Sie schickten den Zug mit guter Stimmung auf die beiden Runden “durchs Dorf”.
Karneval auf Tönisheide präsentiert sich auch dieses Jahr familienfreundlich. Genau das ist besonders für das närrische Event am Tulpensonntag: “Du kommst auf den Kirchplatz und das ist wie ein riesiges Familienfest”, stellt Hoppeditz Uwe Kinze fest. Im Jahr 2018 schlüpfte er erstmals in die Rolle der Symbolfigur für das närrische Treiben. Dabei war Kinze trotz seiner Wurzeln in der Domstadt Köln anfangs überhaupt kein überzeugter Karnevalist – das hat sich inzwischen geändert. Erst Velbert – speziell Tönisheide – habe ihm die schönen Seiten der Narrenzeit nähergebracht, wie er sagt. Heute fühlt der Hoppeditz der KG Zylinderköpp sich im Karneval angekommen. “Es macht immer wieder Laune. Die Tönisheider sind klasse!” Ein für ihn besonderer Moment ist der erste Schritt auf die Wülfrather Straße: “Du biegst da vorne um die Ecke – und das Dorf ist voll”, freut er sich. So war es auch dieses Jahr. Bunt kostümiert und gut gelaunt waren die Jecken – und sie kamen zahlreich auch bei den frostigen Temperaturen um den Gefrierpunkt. Der inzwischen karnevalistisch erfahrene Hoppeditz Uwe Kinze kennt einen familienfreundlichen Trick gegen das Frieren: “Bewegen! Und nicht zu viel trinken!”
Rund 20 Wagen drehten die Doppelrunde durch Tönisheide. Dass der Zug am Tulpensonntag überhaupt stattfinden kann, ist vor allem den Sponsoren und Ehrenamtlichen zu verdanken. Denn bei aller Freude über das Event: die Organisation stellt die Narrenvereine inzwischen vor große Herausforderungen. “Jeder Jahr ist es schwierig”, so Kinze. “Wir müssen Leute finden, die neben den Wagen herlaufen. Und Helfer, die mit aufbauen. Bisher haben wir es aber immer gewuppt bekommen”. Einen Haken sieht Kinze allerdings in den stetig steigenden Sicherheitsauflagen. Über 50 Schilder hatte man dieses Jahr aufstellen lassen müssen – in Zahlen bedeutet das für den kleinen Karnevalsverein: Man muss allein dafür eine Summe von rund 4.000 Euro aufbringen. “Das war dieses Jahr nur zu stemmen, weil wir richtig gute Spenden bekommen haben”, so Kinze. Zugleich sagt er jedoch: “Wenn das so weiter geht, haben wir bald nicht mehr die finanziellen Mittel”. Am Engagement der Behörden liege es nicht. Ordnungsamt und Polizei seien stets gute Unterstützer, findet Uwe Kinze.
Umso schöner sei es, wenn es dann endlich losgehe: “Dann gehst du durch und spazierst hier den Weg lang – und wenn du lange genug hier wohnst, dann kennst du auch fast jedes Gesicht. Tönisheide ist toll!”
Karnevalszug 2026: Das war los auf Tönisheide
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