Ratingen/Duisburg. Die Polizei hat am Sonntagabend, 8. März, drei mutmaßliche Diebe nach einer Verfolgungsfahrt in einem Waldstück in Duisburg festgenommen. Dem Trio wird zur Last gelegt, zuvor einer 69-jährigen Ratingerin die Goldkette gestohlen zu haben.
“Gegen 18 Uhr war die 69-Jährige zu Fuß auf dem Gehweg der Jägerhofstraße in Ratingen in Richtung Lönsstraße unterwegs, als sie aus einem Auto heraus von einem jungen Mann angesprochen wurde”, berichtet die Polizei. Ein weiterer Tatverdächtiger habe die Ratingerin in ein Gespräch über ihre Goldkette verwickelt.
Letztlich gelang es dem Täter, die Kette zu entwenden. Anschließend stieg der Dieb in den Volvo und flüchtete gemeinsam mit einem dritten Fahrzeuginsassen vom Tatort in Richtung Fritz-Bauer-Straße. Ein Zeuge beobachtete das Geschehen und informierte die Polizei.
Die Behörde leitete eine Fahndung nach den drei Männern und dem Fluchtfahrzeug ein. Die Polizisten entdeckten das verdächtige Fahrzeug und gaben dem Fahrer Anhaltesignale. “Dieser ignorierte die Anweisungen der Polizei jedoch und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf die A52 in Richtung Essen davon”, hieß es.
Die Verfolgungsfahrt setzte sich über die A524 in Richtung Krefeld fort. An der Anschlussstelle Lintorf flüchtete der Fahrer mit den beiden weiteren Tatverdächtigen in seinem Auto über die Bissingheimer Straße in ein angrenzendes Waldgebiet.
Im Bereich der Einmündung des Lintorfer Waldwegs und des Druchter Wegs auf Duisburger Stadtgebiet verlor er die Kontrolle über den Wagen und prallte frontal gegen einen Baum. Die drei Tatverdächtigen setzten daraufhin ihre Flucht zu Fuß fort, konnten aber kurze Zeit später durch die Einsatzkräfte festgenommen werden.
Bei den drei Männern handelt es sich um zwei 37-Jährige und einen 19-Jährigen. Die drei Männer wurden vorübergehend festgenommen.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 19-jährige Fahrer des Fluchtfahrzeugs nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. An dem Einsatz waren auch zahlreiche Einsatzkräfte aus Duisburg und Neuss beteiligt.


