In der Dämmerung sollte man besonders aufmerksam sein. Foto: Kapuhs/DJV
In der Dämmerung sollte man besonders aufmerksam sein. Foto: Kapuhs/DJV

Kreis Mettmann. Mehr als 250 Rehe sind im vergangenen Jahr im Einzugsgebiet der Kreisjägerschaft Düsseldorf und Mettmann auf unseren Straßen ums Leben gekommen. Die örtlichen Jäger machen darauf aufmerksam, dass mit der Zeitumstellung im Frühjahr die Gefahr von Wildunfällen drastisch steigt.


Der Berufsverkehr ist nun wieder verstärkt in der Zeit der Dämmerung unterwegs, entsprechend steigt die Gefahr von Zusammenstößen mit Wildtiereb auf den Straßen in der Region. In den Morgenstunden zwischen 6 und 8 Uhr istlaut Kreisjägerschaft besondere Vorsicht geboten.

Autofahrer sollten an unübersichtlichen Wald- und Feldrändern langsam fahren und vorausschauend die Straßenränder beobachten. Wer Wild sieht, sollte abblenden, hupen und die Geschwingkeit drosseln. “Achtung Nachzügler: Wechselt ein Tier die Straße, muss man damit rechnen, dass weitere Artgenossen hinterherlaufen”, so der Hinweis der örtlichen Jäger.

Vor wenigen Tagen hatte ein Fahrzeug auf der A535 bei Wülfrath einen Unfall mit gleich zwei Rehen, die im Abstand von wenigen Metern auf die Autobahn gelaufen waren. Beide Tiere starben.

Sollte es zu einem Unfall kommen, muss die Unfallstelle gesichert werden. Warnblinker einschalten, mit Warnweste geschützt das Warndreieck aufstellen und die Polizei rufen. Auch wichtig: Abstand zu verletztem Wild halten, damit es sich nicht in Panik aufmacht und weiter in den Straßenverkehr läuft.

Zudem gilt: Wer totes Wild mitnimmt, kann sich der Wilderei schuldig machen.