An den Weihnachtsbuden gibt es vieles - vom Glühwein bis zur Christbaumkugel. Foto: André Volkmann
An den Weihnachtsbuden gibt es vieles - vom Glühwein bis zur Christbaumkugel. Foto: André Volkmann

Mettmann. Voraussichtlich ab Oktober wird die Pfarrkirche St. Lambertus saniert. Deshalb kann der Blotschenmarkt in diesem Jahr nicht auf dem Markt veranstaltet werden. Der Weinsommer (3. bis 5. Juli) und das Heimatfest (4. bis 6. September) können dagegen noch in der Oberstadt rund um die Pfarrkirche gefeiert werden.


Darüber hat Pfarrer Matthäus Hilus die Stadtverwaltung informiert. Wie lange die Sanierung letztlich dauern wird, könne noch nicht genau gesagt werden. Wenn alles nach
Plan laufe, sollten die Arbeiten nach einem halben Jahr abgeschlossen sein. Möglicherweise könnte sich die Sanierung aber auch länger hinziehen. Das könnte dazu
führen, dass weitere große Veranstaltungen im kommenden Jahr nicht auf dem Markt stattfinden könnten. Detaillierte technische Informationen über Umfang und Art
der Maßnahmen werden vor Beginn der Arbeiten im Herbst von der Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt. Wie es dann konkret im nächsten Jahr mit den Bauarbeiten weiter
geht, werden der Kirchenvorstand und das Bistum im Laufe der nächsten Monate erklären. „Mit Beginn der Bauarbeiten wollen wir regelmäßig über den Stand und den Fortgang der
Sanierung berichten“, erklärte Pfarrer Hilus.

Zunächst müssen das Gewölbe und das Fundament des Kirchenbaus ertüchtigt werden. Dafür werden vorgefertigte Betonpfeiler zur Stabilisierung bis zu einer Tiefen von zehn
Meter unter das Fundament der Kirche gepresst. In einem weiteren Bauabschnitt soll das Kirchendach renoviert sowie die Elektroinstallation komplett erneuert werden.
Während der Bauarbeiten können in St. Lambertus keine Gottesdiente oder andere Veranstaltungen durchgeführt werden.

Pfarrer Hilus: „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, unsere Pfarrkirche zu erhalten, sodass St. Lambertus noch für viele Generationen ein sichtbares Zeichen für Heimat, Zuversicht
und Glauben sein kann.“

Die Stadtverwaltung und die Werbegemeinschaft „Mettmann-Impulse“ werden nun nach einem alternativen Standort für den diesjährigen Blotschenmarkt suchen. „Wir
werden uns so schnell wie möglich zusammensetzen, um eine tragbare Lösung zu finden“, erklärten Bürgermeister André Bär und Bettina Barth, die Geschäftsführerin von Mettmann-Impulse.