Velbert. In Velbert-Mitte entsteht gerade eine neue ZWAR-Gruppe für Menschen ab 55 Jahren. ZWAR steht dabei für „Zwischen Arbeit und Ruhestand“. Darauf weist die Stadt Velbert hin.
Das offene Netzwerk soll Bürgerinnen und Bürger zusammenbringen, die ihre Freizeit aktiv gestalten, neue Kontakte knüpfen und gemeinsam ihren Interessen und Hobbys nachgehen möchten.
Bei einer Willkommensveranstaltung am 29. Mai ab 17 Uhr in der “Villa B” an der Höferstraße 37 können Interessierte das Konzept kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen. Die Auftaktveranstaltung wird von Bürgermeister Dirk Lukrafka eröffnet. Gemeinsam wollen die Teilnehmenden Ideen entwickeln und überlegen, welche Aktivitäten und Vorhaben künftig in kleinen Gruppen umgesetzt werden können. Anmeldungen zur Veranstaltung nimmt Helena Latz bis zum 27. Mai telefonisch unter 02051/26-3001 oder per E-Mail an helena.latz@velbert.de entgegen.
Für die neue ZWAR-Gruppe werben Initiatorinnen und Initiatoren gemeinsam mit der Seniorenbeauftragten der Stadt Velbert, Helena Latz, sowie Sozialdezernentin Sandra Ernst. Ziel ist es, Menschen in ähnlichen Lebensphasen miteinander zu vernetzen und neue Gemeinschaften direkt im Stadtbezirk entstehen zu lassen.
ZWAR-Konzept: Offen, unkompliziert und gemeinschaftlich
Intakte ZWAR-Strukturen existieren in Velbert bereits seit vielen Jahren: zwei Basisgruppen in Velbert-Langenberg, eine in Velbert-Neviges und eine kleine, bestehend aus 11 Personen, in Velbert- Mitte. Das neue, größere Netzwerk in Velbert-Mitte richtet den Blick auf Menschen, die in den vergangenen Jahren in den Ruhestand eingetreten sind, ebenso wie auf diejenigen, die in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen. Damit leistet die Gruppe einen wichtigen Beitrag zum Ausbau von Strukturen für Menschen, die ihre Zeit selbstbestimmt und erfüllend gemeinsam gestalten möchten.
„Wir müssen uns heutzutage anders vernetzen und intakte, tragende Beziehungen auf verschiedenen Ebenen bewusster pflegen. Das bringt der gesellschaftliche Wandel mit sich – die Flexibilitätsanforderungen im Beruf an die junge Generation und die Vielfalt der Lebensentwürfe”, betont die Sozialdezernentin Sandra Ernst. Was Menschen unabhängig vom Alter zufrieden mache, sei das Gefühl von anderen gesehen und gebraucht zu werden und sich einbringen zu können, unterstreicht die Seniorenbeauftragte, Helena Latz. Das ZWAR-Konzept ist damit besonders zukunftsfähig, denn die Gruppen sind offen für alle. Es gibt keine festen Vorgaben, keine Mitgliedsbeiträge, keine Hierarchie. Was zählt, sind Ideen und Interessen der Teilnehmenden – egal ob Wandern, Kultur, Spielenachmittage oder ein netter Austausch bei Kaffee und Kuchen.
Die Initiatoren-Gruppe besteht aus engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die seit Langem in Velbert leben und in ihrer Stadt etwas Nachhaltiges auf die Beine stellen möchten. Dazu gehören unter anderem Petra Henning und Norbert Maurer, die beide früher bei der Stadtverwaltung Velbert tätig waren, sowie Sozialgerontologin Angelika Hardenberg-Ortmann, die sich seit Jahren in einer ZWAR-Gruppe in Langenberg und in der Siedlergemeinschaft Langenhorst engagiert. Auch Wolfgang Ackermann, Steuerberater in Rente und Hartmut Peller, vor dem Ruhestand im Personalbereich tätig, sind mit dabei. „Wir möchten aktiv bleiben, Hobbys und Interessen miteinander teilen, spontane Aktivitäten ermöglichen, gemeinsam lachen, unterwegs sein und zusammen mit vielen anderen Mitstreiterinnen und Mitstreitern ein Wir-gefühl entwickeln“, darin sind sich die Fünf einig.
Wer am 29. Mai nicht mit dabei sein kann, aber ein Teil der ZWAR-Gruppe in Velbert-Mitte werden möchte, kann gerne seine Kontaktdaten bei Helena Latz hinterlassen.


