Ein Bach ist zu sehen. Foto: Volkmann
Ein Bach ist zu sehen. Foto: Volkmann

Velbert. Wo früher Sedimente aus dem Steinbruchbetrieb lagerten, haben sich heute wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen entwickelt: Die untere Naturschutzbehörde des Kreises Mettmann lädt gemeinsam mit der Stabsstelle Klimaschutz der Stadt Velbert am Freitag, 29. Mai, ab 16.30 Uhr zu einer Exkursion rund um den Eignerbach-Schlammteich ein.


Das strukturreiche Gelände westlich von Tönisheide wurde von 1944 bis 2001 als Sedimentationsbecken für den Steinbruchbetrieb genutzt. Nach der Aufgabe der Nutzung entwickelte sich das Gebiet Schritt für Schritt zu einem wichtigen Ort für Biotop- und Artenschutz sowie für die Naherholung. Durch natürliche Prozesse und gezielte Gestaltungsmaßnahmen entstanden dort unterschiedliche Lebensräume, in denen heute seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten vorkommen. Einige Flächen beweiden zudem Heckrinder des Wildgeheges Neandertal.

Während einer kleinen Wanderung informieren Barbara Zumbrink und Dario Dost über die historische Entwicklung des Geländes und zeigen, wie sich die Natur nach dem Ende des Betriebs verändert hat. Die Teilnehmenden erhalten dabei spannende Einblicke in die Entstehung der verschiedenen Biotope sowie in die lokale Tier- und Pflanzenwelt.

Treffpunkt ist der Parkplatz an der Kleinen Schweiz in Velbert-Tönisheide. Für Teilnehmende ist das Parken dort kostenfrei möglich. Die Exkursion dauert etwa zwei bis zweieinhalb Stunden. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Die Route ist nicht durchgängig barrierefrei.

Die Teilnahme an der Exkursion ist kostenlos. Da die Teilnehmerzahl auf 35 Personen begrenzt ist, ist eine Anmeldung per E-Mail an klima@velbert.de erforderlich. Benötigt werden Name, Teilnehmerzahl und Telefonnummer.