Dunkle Wolken über Velbert. Foto: Volkmann
Dunkle Wolken über Velbert. Foto: Volkmann/Archiv

Kreis Mettmann. Ab Freitagnachmittag, 29. Mai, kann es ungemütlich werden in den Städten im Kreis Mettmann. Der Deutsche Wetterdienst weist sogar auf mögliche Unwetterlagen hin. 


Nach einer Sonnenphase wird es zum Abschluss der Woche ungemütlich – und der Kreis Mettmann liegt mittendrin. Zunehmend schwüler gestaltet sich laut Meteorologen das Wetter, ab dem Nachmittag des 29. Mai sind dann auch teils heftige Gewitter – womöglich sogar Unwetter – möglich.

“Mit Annäherung eines Tiefs über Südskandinavien fließt sehr warme, zunehmend schwüle und zu Gewittern neigende Luft von Nordwesten ein”, erklärt der Deutsche Wetterdienst. Auf das sommerliche Wetter folgt damit zum Wochenende hin eine deutlich unbeständigere Phase.

“Ab dem Nachmittag ziehen von Nordwesten vermehrt kräftige Gewitter auf, die sich am Abend voraussichtlich zu einer Linie organisieren”, so der Deutsche Wetterdienst, der zudem erklärt, dass es dann Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten bis 85 Stundenkilometern (Bft 9), Starkregen mit Mengen bis 25 l/qm und Hagel geben könnte. Regional kann die Wetterlage zudem deutlich heftiger ausfallen – es bestehe eine “erhöhte Unwettergefahr durch schwere Sturmböen oder orkanartige Böen zwischen 90 und 110 km/h (Bft 10-11), heftigem Starkregen um 30 l/qm und lokalem Hagel mit 2 bis 4 cm Korndurchmesser”, so die Meteorologen.

Unklar ist, welche Gebiete besonders stark betroffen sind. Daher hat der Deutsche Wetterdienst bislang noch keine amtliche Warnung, sondern zunächst einen Hinweis auf eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotential herausgegeben. “Er soll die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen”, hieß es seitens des DWD. Gewitter mit den genannten Begleiterscheinungen würden typischerweise sehr lokal auftreten und mit voller Intensität meist nur wenige Orte treffen.

Der Wetterdienst rät daher, die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit zu verfolgen: “Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt des Ereignisses können erst mit der Ausgabe der amtlichen Warnungen erfolgen”.

Das Band der möglichen Unwetter verläuft etwa ab der Höhe von Aachen und Köln und zieht sich hinauf bis nach Bremen. Die Städte im Kreis Mettmann liegen demnach mitten in jener Zone, für die eine Vorabinformation des DWD gilt. Ob und wie heftig das Kreisgebiet betroffen sein wird, bleibt abzuwarten. Als Zeitraum nennt der Wetterdienst Freitag ab 15 Uhr bis Samstag um 0 Uhr.