Vorsicht: Betrüger geben sich mitunter als Handwerker oder Wasserwerker aus, um in die Wohnung zu gelangen. Foto: pixabay/Symbolbild
Vorsicht: Betrüger geben sich mitunter als Handwerker oder Wasserwerker aus, um in die Wohnung zu gelangen. Foto: pixabay/Symbolbild

Velbert. Zwei Unbekannte haben am Donnerstag, 23. Juli, eine Seniorin aus Velbert um Schmuck und Bargeld gebracht. Die Polizei warnt vor kriminellen Tricks.


Zwei Männer klingelten gegen 15:30 Uhr an der Wohnungstüre der 85-Jährigen in einem Wohngebiet im Bereich der Rheinlandstraße, wie die Kreispolizeibehörde mitteilt. Die Unbekannte gaben vor, die Wasserhähne in der Wohnung überprüfen zu müssen.

„Die Seniorin ließ die Männer in ihre Wohnung und begleitete einen der beiden ins Badezimmer. Dort wurde sie kurze Zeit später misstrauisch und wollte das Bad verlassen. Einer der Täter versperrte ihr den Weg. In der Zeit ging der andere Täter ins Schlafzimmer. Als die beiden Unbekannten die Wohnung verlassen hatten, bemerkte die Seniorin, dass Schmuck, Bargeld sowie eine Bankkarte gestohlen worden waren“; so die Behörde.

Die Velberterin hat die Männer wie folgt beschreiben:

Erster Täter:

  • trug eine blaue Jeans
  • ein blau-kariertes Hemd

Zweiter Täter:

  • trug eine blaue Steppjacke
  • trug eine blaue Jeans

Die Polizei fragt: Wer hat im Tatzeitraum in dem Wohngebiet ungewöhnliche Beobachtungen gemacht und kann Hinweise zu den beiden Unbekannten geben?

Die Wache in Velbert ist jederzeit unter der Nummer 02051 946-6110 erreichbar.

Die Polizei rät: „Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung oder Ihr Haus. Handwerkerinnen und Handwerker sowie Mitarbeitende der Stadtwerke oder von Telefon- oder Internetanbietern kündigen sich in der Regel vor ihrem Besuch an und stehen nicht einfach vor Ihrer Haustür.“ Man solle in zudem stets einen Dienstausweis verlangen, allerdings gilt auch hier: Der Ausweis kann gefälscht sein.

„Melden Sie sich im Zweifel bei Verwandten, Freundinnen oder Freunden oder rufen Sie die Polizei, wenn Ihnen jemand verdächtig vorkommt“, hieß es seitens der Behörde.