Der Gastronom Christian Pannes ist der Sprecher der Interessengemeinschaft. Foto: Volkmann
Der Gastronom Christian Pannes ist der Sprecher der Interessengemeinschaft. Foto: Volkmann

Ratingen. Die Ratinger Innenstadt soll mit mehr Leben gefüllt werden. Um das zu erreichen, haben örtliche Betriebe sich nun zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen. Sechs Betriebe sind zum Start dabei. 


„Wir wollen besonders die Kommunikation untereinander fördern, aber auch besonders die Kommunikation mit der Stadt. Uns ist es ein großes Anliegen, Ihnen als Ansprechpartner für gastronomische Themen zu dienen und auch wichtige Informationen innerhalb unseres Mitgliederkreises zu teilen“, teilt der Vorstand mit, dessen Sprecher der Wirt Christian Pannes aus dem Bürgerhaus am Marktplatz ist. Man sei keine Konkurrenz zu anderen Institutionen und Einrichtungen, sondern eine „Ergänzung und Partner“.

Neben Pannes gehören Birger Thurmann (Café Extrablatt) als stellvertretender Sprecher und Carsten Giertz (Schlüssel am Markt) dem Vorstand an. Insgesamt sechs Betriebe bilden nun die Interessengemeinschaft „Ratinger Innenstadtwirte“. Man sieht sich als Ansprechpartner für Politik, Verwaltung, Stadtmarketing und weitere Institutionen in allen Fragen rund um die Gastronomie und die Entwicklung der Ratinger Innenstadt.

„Eine starke Innenstadt lebt von einer starken Gastronomie. Wir möchten künftig gemeinsam Verantwortung übernehmen, Ideen einbringen und konstruktiv an Lösungen mitarbeiten. Unser Ziel ist es, die Attraktivität der Innenstadt nachhaltig zu stärken und Ratingen als lebenswerten und gastfreundlichen Standort weiterzuentwickeln“, erklärt Sprecher Christian Pannes. Hierzu suche man weitere Engagierte, wolle zudem in einen offenen und vertrauensvollen Austausch mit der Stadtverwaltung, der Politik, der Ratingen Marketing GmbH, den örtlichen Institutionen sowie allen Akteuren, die ebenfalls die Innenstadt beleben möchten, gehen.

Die Ziele sind zum Start vage. Die Rolle des Einzelhandels als Frequenzbringer für Innenstädte nehme stetig ab, die Relevanz von Gastronomie nehme für Innenstädte rapide zu, so die Interessengemeinschaft. Im Kern steht die Stärkung der Gastronomie als Zugpferd für Innenstadtbesucher.

Man wolle erfolgreiche Konzepte teilen und voneinander lernen sowie Entwicklungen begleiten und eigene Impulse für eine lebendige Innenstadt einbringen. Insgesamt solle die Kommunikation mit den Akteuren vor Ort verbessert werden. „Durch gemeinsame Aktionen, Veranstaltungen und Marketingmaßnahmen die Attraktivität der Innenstadt steigern“, lautet ein weiteres durchaus konkretes Ziel für die City-Belebung. Man wolle das Bewusstsein für die Bedeutung der Gastro-Branche in Ratingen fördern – und letztlich „Herausforderungen gemeinsam begegnen und Chancen aktiv nutzen“. „Wir wollen nicht nur zuschauen, sondern aktiv mitgestalten, denn es geht auch um unsere Zukunft und die der gastronomischen Vielfalt in der Ratinger Innenstadt“, so die Engagierten.