Ein Spieler der SSVg Velbert am Ball. Symbolfoto: Mathias Kehren
Ein Spieler der SSVg Velbert am Ball. Symbolfoto: Mathias Kehren

Velbert. Am Samstag, 8. August, steht für die SSVg Velbert der erste echte Härtetest bevor. In der Startrunde des Niederrheinpokals geht es gegen den ESC Rellinghausen auf den Rasen. 


Der Essener Landesligist aus Rellinghausen empfängt in der ersten Runde des Niederrheinpokals die SSVg Velbert. Der Ball rollt im Manfred-Scheiff-Stadion an der
Rellinghauser Straße 321 ab 14 Uhr.

Auf die SSVg Velbert wartet mit dem Pokalspiel der erste echte Härtetest der neuen Saison. Die startet für die Blauen mit dem ersten Oberligaspieltag am Sonntag, 16. August, gegen den Bergischen Konkurrenten aus Wuppertal. Für das Derby läuft der Kartenvorverkauf bereits.

Vom Wuppertaler SV hatte der ESC Rellinghausen jüngst Paul-Darko Vatav nach Essen geholt. Auf dem Papier ist das Team aus Velbert der Favorit. Längst nicht in jedem Vorbereitungsspiel konnten die Spielvereinigung jedoch überzeugen: Auf Siege gegen TSG Sprockhövel (6:2) und 1. FC Wülfrath (3:0) folgten Niederlagen gegen Fortuna Köln (0:4) und Eintracht Hohkeppel (2:3). Zudem gab es ein Remis gegen die Spvgg Erkenschwick. Ein Test gegen Borussia Mönchengladbach steht den Löwen noch bevor.

Mit einem Sieg in der Auftaktrunde des Niederrheinpokals könnte die SSVg Velbert eine erste Duftmarke setzen. Der Verbandspokalwettbewerb des Fußballverbandes Niederrhein kann zu einem Sprungbrett in den DFB-Pokal werden – das hatte in der vergangenen Saison der FC St. Tönis bewiesen. Das Team erreichte das Finale, stand dort gegen den MSV Duisburg auf dem Platz und qualifizierte sich aufgrund der Spitzenplatzierung der Zebras trotz deutlicher Finalniederlage für den Pokalwettbewerb des Deutschen Fußballbundes.

Zudem können vor allem die Duelle gegen namhafte Top-Teams für Zusatzeinnahmen sorgen. Der Niederrheinpokal ist in der neuen Spielzeit enorm gut besetzt: Vereine wie Rot-Weiss Essen, MSV Duisburg, RW Oberhausen, Wuppertaler SV oder KFC Uerdingen mobilisieren ihren Anhänger zahlreich. Zugleich sind die Traditionsclubs gute Zuschauermagnete.