Der Fund einer Weltkriegsbombe sorgte für einen Blaulichteinsatz. Foto: FW Wülfrath
Der Fund einer Weltkriegsbombe sorgte für einen Blaulichteinsatz. Foto: FW Wülfrath

Wülfrath. Zu zwei ungewöhnlichen Einsätzen ist die Feuerwehr am Mittwoch, 2. September, gerufen worden. In einem Fall ging es um den Fund eines Sprenkörpers aus dem Zweiten Weltkrieg.


Gegen 12:30 Uhr sicherten Einsatzkräfte einen Bombenfund im Schlehenweg ab, bis der Kampfmittelräumdienst aus Düsseldorf die bei Erdarbeiten gefundene 15-kg-Phosphorbombe britischer Herkunft entschärft und abtransportiert hatte, berichtet Benjamin Hann, Leiter der Wülfrather Feuerwehr.  „Da zu keiner Zeit Gefahr für die Umgebung bestand, mussten auch keine Evakuierungen durchgeführt werden“.

Gasgeruch auf dem direkt an das Gebiet angrenzenden Haselnussweg veranlasste Anwohner gegen 17:38 Uhr dazu, die Feuerwehr erneut zu rufen. „Da mit Gasspürgeräten vor Ort nichts festzustellen war und auch der hinzugezogene Notdienst der Stadtwerke keine Ursache ausmachen konnte, wurden zusätzliche Kräfte alarmiert, um das Gebiet großräumiger zu überprüfen“, so Hann. Die Suche blieb ohne Ergebnis, so dass der Einsatz nach einer Stunde abgebrochen wurde. Inzwischen hatte sich der wahrgenommene Gasgeruch verflüchtigt.

Die Feuerwehr war mit einem Löschzug, zwei Einsatzführungsdiensten und dem Rettungsdienst im Einsatz.