Emmerich. Der schwere Unfall auf der A3 bei Emmerich erweist sich als folgenschwer. Auch das Kind aus dem Unfallauto ist den Verletzungen erlegen.
Am Montag, 7. September, kam es kam es zu dem Verkehrsunfall auf der A3 bei Emmerich in Richtung Köln. „Den ersten Unfallermittlungen zufolge fuhr der Fahrer eines VW Golf, ein 37-Jähriger aus Wuppertal, mit seiner 26-jährigen Beifahrerin und einem dreijährigen Kind auf dem linken Fahrstreifen der A3 in Richtung Köln. In Höhe der Anschlussstelle Emmerich wechselte der Fahrer eines niederländischen Lkw vom rechten auf den linken Fahrstreifen und übersah dabei möglicherweise den nachfolgenden VW Golf des 37-Jährigen. Der 37-Jährige versuchte auszuweichen, verlor jedoch offenkundig die Kontrolle über seinen Golf und überschlug sich“, meldete die Polizei zunächst.
Zu einem Kontakt mit dem Lastwagen sei es nicht gekommen. Die Polizei sucht nach dessen Fahrer. Es soll sich um eine Zugmaschine mit bulgarischem Kennzeichen gehandelt haben. Der Auflieger hatte einen roten Überseecontainer geladen und möglicherweise ein niederländisches Kennzeichen. Dieser Sattelzug soll aus den Niederlanden und über den Grenzübergang Elten unterwegs gewesen sein. Laut den Zeugen muss der Fahrer die Unfallgeräusche – Reifenquietschen und lautes Scheppern – mitbekommen haben. Er soll auch abgebremst haben, sei dann aber weitergefahren.
Der Unfall erweist sich als folgenschwer. Der Familienvater wurde getötet. Das dreijährige Kind ist an den Folgen des Unfalls in der Klinik verstorben. Die 26-jährige schwangere Mutter befindet sich nach wie vor in klinischer Behandlung, ist jedoch inzwischen außer Lebensgefahr.
Zeugen werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat 1 der Polizei Düsseldorf unter der Rufnummer 0211 870 0 zu melden.


