
Mettmann. Die Tafel Mettmann zieht im November an ihren neuen Standort in der Ötzbachstraße. Dort wird sie künftig wöchentlich mehr als 830 Menschen versorgen. Zuwendungen aus der Stiftung der Kreissparkasse Düsseldorf sowie aus dem PS-Zweckertrag über insgesamt 10.000 Euro helfen bei der Finanzierung des Umzugs sowie der neuen, energieeffizienten Kühlzelle, wie das Geldinstitut mitteilt.
Die Tafel Mettmann – ein Projekt der Diakonie – wird im November ihre neuen Räumlichkeiten in der Ötzbachstraße beziehen. Die künftigen Flächen umfassen rund 350 Quadratmeter, davon entfallen knapp 300 Quadratmeter auf das Lager. „Das Gebäude der Kirchengemeinde Mettmann war ursprünglich als Übergangslösung gedacht – insgesamt sind neun Jahre daraus geworden“, sagt Simon Wilde, Leiter der Tafel Mettmann. „Eine langfristige Nutzung der Räumlichkeiten Am Hügel durch die Tafel war gar nicht vorgesehen. Wir sind der ev. Kirchengemeinde sehr dankbar, dass dies dennoch ermöglicht wurde. Gemeinsam mit der Stadt Mettmann hatten wir intensiv nach geeigneten neuen Räumen Ausschau gehalten und sind froh, dass dieser Umzug jetzt stattfinden kann.“ Durch den Umzug in die Ötzbachstraße rechnet die Tafel Mettmann mit steigenden Kundenzahlen, da der Standort in der Ötzbachstraße leichter erreichbar ist.
Mit dem notwendigen Umzug geht eine Verkleinerung der Lagerflächen einher. Damit die Tafel ihre bisherigen sowie weitere Kunden in der gewohnten Qualität versorgen kann, setzt sie auf ein raumeffizientes Lagersystem mit Regalen, die bis unter die Decke ragen. „Das ehrenamtliche Team um Simon Wilde hat hervorragende Arbeit geleistet, ein guter Teil der fehlenden Flächen konnte erfolgreich kompensiert werden“, sagt Moritz Klees, Geschäftsfeldleitung Gesundheit, Soziales, Integration der Diakonie im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann. Die Reduzierung der Flächen führt jedoch auch dazu, dass beispielsweise Hygieneartikel in kürzeren Abständen angeliefert werden müssen, damit die Tafel die gleichen Mengen pro Woche bereitstellen kann.
Zuwendungen über jeweils 5.000 Euro aus der Stiftung der Kreissparkasse Düsseldorf sowie aus dem PS-Zweckertrag haben dabei geholfen, die neue Kühlzelle sowie den Umzug zu finanzieren. Der Raum mit rund 17 Kubikmetern Fassungsvermögen erlaubt eine Lagerung der Lebensmittel in einem Temperaturbereich von minus fünf bis plus fünf Grad. „Die neue Kühlzelle ist wesentlich energieeffizienter als das alte Modell aus dem Jahr 1999“, sagt Wilde.
„Der Umzug der Tafel ist von der Planung bis zur Umsetzung ein Erfolgsprojekt“, sagt Christoph Wintgen, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Düsseldorf. „Es gehört viel Einsatz und Herzblut dazu, um im laufenden Betrieb nicht nur wöchentlich die Versorgung der mehr als 830 Menschen sicherzustellen, sondern gleichzeitig auch noch einen Umzug in dieser Dimension voranzutreiben. Wir freuen uns, dass wir einen Teil hierzu beitragen konnten.“

