Stromzähler hängen an einer Wand. Foto: Volkmann
Stromzähler hängen an einer Wand. Foto: Volkmann

Heiligenhaus. Aktuell erhalten Haushalte bundesweit Postwurfsendungen privater Messstellenbetreiber. Die Stadtwerke Heiligenhaus warnen vor irreführenden Schreiben.


Die DMG Deutsche Messwesen GmbH oder Metrify Smart Metering GmbH nennen die Stadtwerke Heiligenhaus als Absender von Briefen, die offenbar bundesweit in den Postkästen landen. „Die Schreiben wirken teils amtlich und setzen Kundinnen und Kunden unter Druck, einem schnellen Stromzählerwechsel zuzustimmen. Dahinter verbirgt sich allerdings ein Abo-Modell“, so die Stadtwerke. „Während im Brief die kostenlose Installation beschrieben wird, werden im Kleingedruckten dann laufende jährliche Kosten von 99 Euro pro Jahr aufgeführt“. Kunden müssten weder auf die Postwurfsendung reagieren noch einen Termin vereinbaren.

Wenn bei Kunden gesetzlich vorgegeben der Einbau eines Smart Meters notwendig ist, erfolgt dieser über den grundzuständigen Messstellenbetreiber. In Heiligenhaus sind dies die Stadtwerke Heiligenhaus. Beim Einbau eines steuerbaren Verbrauchers (z.B. Wärmepumpe oder Wallbox) ist eine Netzentgeltreduzierung um 132 Euro pro Jahr möglich. Dazu muss der steuerbare Verbraucher durch eine Elektrofachkraft mit dem Inbetriebsetzungs-Antrag bei den Stadtwerken Heiligenhaus angemeldet werden.

Bei Fragen können Kundinnen und Kunden sich an das Kundencenter der Stadtwerke Heiligenhaus wenden: Telefonisch unter 02056 590-81, oder per E-Mail an kundenservice@stadtwerke-heiligenhaus.de.