Ein Blick auf die Unfallstelle. Foto: Feuerwehr Ratingen
Ein Blick auf die Unfallstelle. Foto: Feuerwehr Ratingen

Ratingen. Am Dienstag, 3. November, ist die Feuerwehr Ratingen gegen kurz nach 12 Uhr wegen eines Unfalls an den Europaring, Ecke Düsseldorfer Straße, ausgerückt.


Zunächst ging die Feuerwehr davon aus, dass jemand in dem Unfallwagen eingeklemmt sein könnte. „Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass die Person nicht im PKW eingeklemmt war. Sie hatte jedoch schwere Verletzungen erlitten“, so die Feuerwehr.

Der Wagen kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße ab, fuhr über den Bordstein und prallte gegen eine Lichtzeichenanlage. Anschließend kam das Fahrzeug im Gleisbett der Straßenbahn zum Stehen. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Der Notarzt und der Rettungsdienst versorgten die verletzte Person zunächst im Fahrzeug. „Für eine schonende Rettung entfernte die Feuerwehr mit schwerem technischem Gerät die Fahrertür. Anschließend wurde die Person in ein geeignetes Krankenhaus gebracht“, so die Feuerwehr Ratingen.

Während des Einsatzes kam es zu Störungen im Bahnverkehr. Der Europaring musste zeitweise gesperrt werden.

Um die Durchfahrt für die Rheinbahn zu einem späteren Zeitpunkt zu ermöglichen, trennte die Feuerwehr den beschädigten Ampelmast mit technischem Gerät durch. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. Parallel zum Einsatz musste die Feuerwehr weitere Einsätze abarbeiten. Dazu gehörten eine ausgelöste Brandmeldeanlage, ein weiterer Verkehrsunfall sowie ein Einsatz wegen mehrerer Personen in einem steckengebliebenen Aufzug. Hierfür waren Einheiten der Berufsfeuerwehr vom Standort Hauptwache und des Standorts Mitte im Einsatz. Am Verkehrsunfall am Europaring waren der Führungsdienst der Feuerwehr Ratingen, die Berufsfeuerwehr vom Standort West, die Löschzüge Mitte und Tiefenbroich, der Rettungsdienst der Städte Ratingen und Heiligenhaus, der Notarzt aus Mettmann sowie die Polizei des Kreises Mettmann beteiligt.