Die Polizei war im Stadtgebiet im Einsatz. Foto: Polizei
Die Polizei war im Stadtgebiet im Einsatz. Foto: Polizei

Mettmann. In der Nacht zu Samstag, 7. November, ist sich ein 20-Jähriger aus Hagen in Mettmann vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Im Bereich des S-Bahnhofs Neanderthal jam es zu einem Unfall.


Gegen 0:30 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung ein Audi im Bereich der Straße Champagne auf, dessen Fahrer das Auto immer wieder stark beschleunigte und dann wieder abbremste.ä, wie die Kreispolizeibehörde mitteilt. Die Einsatzkräfte wollten den Wagen anhalten und gaben dem Fahrer entsprechende Signale. Über die Eidamshauser Straße Richtung Südring flüchtete der Autofahrer allerdings.

„Er überfuhr im weiteren Verlauf den Kreisverkehr im Bereich Eidamshauser Straße/Südring, wodurch der Audi stark beschädigt wurde und mehrere Fahrzeugteile verlor. Dennoch setzte der Mann seine Flucht über die Eidamshauser Straße mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung des S-Bahnhofs Neanderthal fort. In einer Linkskurve kurz hinter dem S-Bahnhof verunfallte der Audi auf dem Museumsweg an einem Felsen“, so die Polizei.

Der Fahrer setzte seine Flucht unverletzt zu Fuß fort, konnte aber nach wenigen Metern von den Einsatzkräften eingeholt und festgenommen werden.

Bei dem Mann handelt es sich um einen 20-jährigen Hagener. Er gab an, das Auto von einem Freund ohne dessen Einverständnis genommen zu haben. Zudem ist der 20-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Es entstand ein Sachschaden in fünfstelliger Höhe.

Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein und brachte ihn zur erkennungsdienstlichen Behandlung zur Wache. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.