Lars Hannappel und Kristin Schöffl laden zu einem Beratungstag bei der Kriminalprävention ein. Foto: Polizei
Lars Hannappel und Kristin Schöffl laden zu einem Beratungstag bei der Kriminalprävention ein. Foto: Polizei

Hilden. Die Sicherheit im eigenen Zuhause, Schwachstellen an Fenstern und Türen und Sicherungen gegen Einbruchsversuche stehen im Mittelpunkt eines Aktionstages der Kreispolizeibehörde. Um Einbruchschutz geht es am Sonntag, 25. Oktober, in Hilden.


Von 10 bis 17 Uhr öffnet die Kriminalprävention der Kreispolizeibehörde Mettmann ihre Beratungsstelle im ersten Obergeschoss an der Kirchhofstraße 31 für interessierte Bürgerinnen und Bürger. Dabei bleibt es nicht bei Broschüren und guten Ratschlägen: Anhand von Musterstücken können verschiedene Möglichkeiten der mechanischen Sicherung von Türen und Fenstern direkt angeschaut und ausprobiert werden. Dazu gibt es Informationsmaterial zu den unterschiedlichen Bereichen des Einbruchschutzes zum Mitnehmen.

„Ein Einbruch kann das eigene Sicherheitsgefühl nachhaltig erschüttern. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig mit dem Thema zu beschäftigen und das eigene Zuhause möglichst gut zu schützen“, erklärt Lars Hannappel, technischer Fachberater zum Thema Einbruchschutz von der Kriminalprävention der Kreispolizei.

Denn die Zahlen zeigen: Einbruchschutz bleibt ein wichtiges Thema. Im Jahr 2025 wurden im Kreis Mettmann 1.002 Wohnungseinbrüche registriert – 223 mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig blieb es in 433 Fällen beim Versuch. „Das zeigt auch: Schutzmaßnahmen können Wirkung entfalten. Je besser ein Haus oder eine Wohnung gesichert ist, desto eher kann ein Einbruch scheitern“, so Lars Hannappel.

Wer wissen möchte, wie die eigenen vier Wände besser geschützt werden können, kann sich beim Aktionstag individuell beraten lassen. Besonders hilfreich sind dabei Fotos der eigenen Fenster und Türen. Anhand dieser Aufnahmen können die Fachleute konkrete Hinweise geben, welche Sicherungsmöglichkeiten für das jeweilige Objekt sinnvoll sein können.

Je nach Besucherzahl sind außerdem Kurzvorträge zum Thema Einbruchschutz geplant. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, persönliche Fragen zu stellen oder sich die Ausstellung genauer anzusehen.

Wer am Aktionstag keine Zeit hat, kann sich auch telefonisch beraten lassen: Unter 02104 982-7777 stehen Kriminalhauptkommissarin Kristin Schöffl und Fachberater Lars Hannappel von der Kriminalprävention für Fragen rund um den Einbruchschutz zur Verfügung. Auch Beratungstermine zu den regulären Bürodienstzeiten können vereinbart werden.